
Carolin Bastemeyer hat abgezogen, Margarita Laschenko und Marina Burchard (von links) beobachten den Flug des Balles.
VC-Damen lassen Knoten platzen
Auch Hausbergerinnen 3:0 / Mindener Herren verlieren im Tiebreak
Obwohl die Oberliga-Volleyballer des 1. VC Minden gestern Abend mit 2:3 bei der TG Rote Erde Schwelm ihre zweite Saisonniederlage einstecken mussten, war VC-Trainer Stefan Engelking nicht sonderlich traurig. „Das war ein starkes Spiel auf recht hohem Niveau. Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden”, setzt er die Hoffnung darauf, im Rückspiel in eigener Halle den Spieß umzudrehen. Beim 15:25, 25:19, 20:25, 26:24, 11:15 hatten die Mindener in jedem Satz einen Hänger und verloren vier, fünf Bälle am Stück. In den Tiebreak startete man gar mit einem 1:7. Die groß gewachsenen und technisch starken Gastgeber besaßen einen Libero, der wie eine Gummiwand die Bälle zurücjbrachte. Der Mindener Jan Frohne zog sich im 2. Satz einen Kapselriss im Daumen zu und fällt nun länger aus.
Erfolgreich waren unterdessen beide Damen-Verbandsligisten. MTV Hausberge hielt mit einem 3:0 (25:19, 25:15, 25:18) gestern Abend gegen gegen PSV Bielefeld I Wiederaufstiegskurs. Man dominierte zwar immer, spielte diesmal im Angriff aber nicht so stark wie im Pokalspiel gegen SSF Bonn. Die Bestnote verdiente sich Gesa Wilharm mit einer fast fehlerfreien Leistung und vielen direkten Punkten.
Den ersten Saisonsieg erkämpfte sich der 1. VC Minden mit einem 3:0 (28:26, 25:23, 26:24) über das neue Schlusslicht PSV Bielefeld II, das im ersten und dritten Durchgang jeweils zwei Satzbälle vergab. „Meine Mädchen waren nervös und haben Fehler gemacht, haben nach Rückständen aber gekämpft und waren am Satzende immer hellwach”, freute sich Trainer Yuri Chabrowsky. Die Bestnote verdiente sich Tatjana Gripp , die stark in Angriff, Abwehr und Annahme spielte.



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