VC-Zugang Oliver Oetke hat durchgezogen, und das Netz wackelt. Hinten beobachtet Christian Eiden. Am Ende gewannen die Mindener gegen Wattenscheid 3:2.


„In Oberliga endgültig angekommen”

VC-Herren mit drittem Heimsieg / MTV 3:2 und Mindener Damen 1:3

„Wir sind jetzt endgültig in der Oberliga angekommen”, freute sich Trainer Stefan Engelking nach dem letzten 3:2 der Oberliga-Volleyballer des 1. VC Minden gegen TVK Wattenscheid.
Grund für diese Feststellung nach dem Erfolg am Samstagabend in der Halle an der Parkstraße waren insbesondere die Sätze Nummer 3 bis 5, in denen „alles passte”. Da glänzten die Mindener mit vielen gelungenen Spielzügen und schnellen Aktionen. In erster Linie sorgte dafür auch Stellspieler Henrik Sander, der da völlig fehlerfrei und mit gutem Auge agierte und von Engelking ein Soderlob bekam: „In den ersten beiden Sätzen hatte er noch ein wenig neben sich gestanden.”

Anfangs glänzten unterdessen die Gäste aus Wattenscheid mit einem gut aufgelegten Zuspieler und starker Blockarbeit, während Minden nur wenig Druck entwickelte. Nach dem 20:25 und 19:25 dachten die Mindener aber nicht mehr über ihre Fehler nach, legten im dritten Durchgang ein 8:4 vor und wurden zudem durch den neu gegründeten Fanclub und dessen gute Stimmung getragen. Nach dem 25:18 gelang ein klares 25:11, und auch im Tiebreak (15:9) ließ man über 14:5 keine Zweifel aufkommen, dass man am Ende die klar bessere Mannschaft war.

Fünf Sätze spielten auch die Verbandsliga- Damen des MTV Hausberge, ehe ihr Erfolg bei der SG Lüdinghausen/Olfen feststand. Beim 28:26, 25:10, 22:25, 17:25 und 15:11 gelang anfangs nach langen 25 Minuten und 20:24-Rückstand ein „ganz wichtiger Satzgewinn” (Trainer Jens Jäger), und die Euphorie nahm man in Durchgang 2 mit. Und hier gelang Vera Stenzel etwas nicht Alltägliches: Mit 16 Angaben in Folge – darunter auch einige Asse – brachte sie ihr Team vom 7:9 zum 23:9 und schließlich Satzgewinn. Weitere acht Aufgaben Stenzels in Folge sorgten für ein 8:0 anfangs in Durchgang 3, der über 15:15 dann aber verloren ging. Nach dem über 6:8 und 13:18 verlorenen dritten Satz riss man sich im Tiebreak zusammen, kämpfte und hatte schließlich das bessere Ende für sich. Jäger: „An der Konstant müssen wir noch arbeiten.”

Die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden unterdessen konnten dem ersten Saisonsieg keinen weiteren folgen lassen und unterlagen beim SC Aasee Münster mit 1:3 (21:25, 25:17, 21:25, 23:25), gegen den man letzte Saison noch zweimal mit 3:1 gewonnen hatte. Trainer Yuri Chabrowsky beklagte Unkonzentriertheit und unnötige Fehler in entscheidenden Phasen: „In allen Sätzen haben wir bis 15 geführt, im letzten Durchgang sogar schon mit 23:20.” 97 Minuten kämpfte sein Team, aber letztlich vergeblich. Bemerkbar machte sich das Fehlen der erkrankten Helene Töws, und so fehlten Alternativen.


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