Markus Wittek und Dirk Kottmeier stemmen sich beim 0:3 gegen VV Humann Essen III hier einem Angriff des Tabellenführers entgegen.

Satzgewinne nur knapp verpasst

VC-Herren 0:3 gegen Tabellenführer / MTV Herbstmeister / VC-Damen wieder 3:2

Sehr viel Paroli boten die Volleyballer des 1. VC Minden im Spitzenspiel der Oberliga dem Tabellenführer, doch zu einem Satzgewinn reichte es letztlich nicht. „Ein 0:3 hört sich blöd an”, ärgerte sich dann auch VC-Trainer Stefan Engelking ein wenig nach dem 20:25, 23:25 und 24:26 gegen VV Humann Essen III in der Halle an der Parkstraße. Unter dem Strich hatte der verlustpunktfreie Tabellenführer am Ende aber nur neun Ballpunkte mehr auf dem Konto. Unnötige kleine Fehler auf Seiten der Mindener gaben letztlich den Ausschlag. „Wir haben schon besser gespielt”, bekannte auch Engelking. „Weltklasse” attestierte er seinen Spielern aber in der Annahme. Im ersten Durchgang profitierten die Gäste auch von einigen strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Und nach wechselnden Führungen gewannen sie auch den sehr ausgeglichenen zweiten Satz knapp. In Satz 3 lagen die Mindener schon 1:7 hinten, kämpften sich – getrieben vom viel Stimmung machenden Fanclub – dann auf 19:17 und 21:19 vorbei, verpassten aber auch hier den möglichen Satzgewinn.

Kurzen Prozess mit ihrem Gast SV BW Aasee Münster machten unterdessen die Verbandsliga-Damen des MTV Hausberge, die beim 3:0 (25:20, 25:13, 25:18) in nur 54 Spielminuten den vierten 3:0-Sieg in Folge feierten. „Das Spiel stand auf einem guten Niveau, wir hatten viel Spaß”, freute sich MTV-Trainer Jens Jäger. Konzentriert ging man zur Sache, und die sich abwechselnden Zuspielerinnen Vera Stenzel und Vanessa Stahl führten glänzend Regie. Viel Kampfkraft bewies die junge Münsteraner Mannschaft im ersten Satz, in dem sich Hausberge über 4:2 erst nach dem 13:11 absetzen konnte. Der Rest war aber Formsache.

Die Portanerinnen konnten sich zudem vorzeitig über die „Herbstmeisterschaft” freuen, weil der 1. VC Minden mit BSV Ostbevern einen der Verfolger schlug. Eine Woche nach dem 3:2 bei PSV Bielefeld I landeten die Schützlinge von Yuri Chabrowsky mit einem weiteren 3:2 (18:25, 25:21, 10:25, 25:21, 16:14) ihren dritten Saisonsieg und haben wieder Anschluss an die Konkurrenz. Obwohl aufgrund von Verletzungen personell geschwächt, war man dem Tabellendritten ebenbürtig. Nach erheblichen Problemen in Annahme und Angriff um dritten Satz stabilisierte sich im weiteren Verlauf aber die Leistung, und dank hervorragender Konzentration, Zusammenhalt und guter Stimmung hatte man noch das bessere Ende für sich. Besonders lobte der Trainer Kristina Chabrouskaya (Zuspiel) und Marina Burchard (Außenangriff).


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