Maria Derr und Kristina Chabrouskaya (von rechts) stemmen sich beim 1:3 der VC-Damen gegen Paderborn hier einem Angriff der Gäste entgegen.

Hausbergerinnen schlagen weiteren Verfolger

16 Asse beim 3:1 in Halle / VC-Herren bleiben ohne Spiel / Mindener Damen „von der Rolle”

Ohne Spiel blieben am Wochenende zum Hinrunden-Schluss die Oberliga-Volleyballer des 1. VC Minden. Sie saßen am Samstagmittag quasi schon im Auto, als sie per Anruf vom Staffelleiter erfuhren, dass dieser das Mindener Spiel am Nachmittag beim TVE Greven abgesetzt habe. Der Grund: Greven hatte am Tag zuvor per E-Mail Atteste von erkrankten Spielern beigebracht. Verwunderlich allerdings aus Mindener Sicht: Der TVE hatte schon im Vorfeld nach einer Verlegung nachgefragt. Die seinerseits vorgeschlagenen Termine passten aber dem VC nicht, und so galt weiterhin die Ansetzung aus dem Spielplan . . .

In der Verbandsliga der Damen hat unterdessen der MTV Hausberge einen weiteren Schritt in Richtung Wiederaufstieg in die Oberliga gemacht. Der Tabellenführer setzte sich mit 3:1 (27:25, 25:27, 25:18, 25:23) beim SC Halle durch und schlug somit einen weiteren der Verfolger. Das bessere Ende für sich in einem engen Spiel hatte man letztlich aufgrund der besseren Aufschläge. So gelangen Gesa Wilhelm immerhin sechs Asse und Tanja Kühn gleich deren zehn, darunter jener zum Matchball. Negativ bemerkbar machte sich allerdings das Fehlen von Libera Mirja Henke. So haperte es im Spielaufbau und wurde zu wenig Druck gemacht. Im ersten Durchgang lag der MTV immer knapp hinten, ehe er über 20:20 ein 21:24 noch zum 27:25 drehte. Im zweiten Durchgang gelang das über 23:24 und 25:25 dann Halle zum 27:25. Durchgang 3 gewann Hausberge trotz schnellen 14:6 gegen nie aufsteckende Gastgeberinnen über 16:16 und 18:18 erst auf der Zielgeraden. Und im umkämpften Satz 4 brachte man ein 21:19 dann über die Runden.

Nichts für den Klassenerhalt tun konnten unterdessen die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden beim 1:3 (15:25, 17:25, 25:23, 17:25) gegen SC GW Paderborn. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel”, bekannte Trainer Yuri Chabrowski. Vor allem in der Annahme haperte es, und so kamen die Gäste in der Pöttcherhalle zu vielen Punkten unmittelbar durch Aufschläge. In der A-Mädchen-Oberliga war der Vergleich kürzlich mit fast identischen Teams kürzlich noch an den VC gegangen. Diesmal aber verhinderten auf Mindener Seite auch Verletzungen von Kristina Chabrouskaya, Rita Laschenko (Rücken) oder Marina Burchard (erkältet) die erhofften Punkte.


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