
Vera Stenzel (links) und Andrea Heuke blocken hier einen Ostbeverner Angriff beim Hausberger 3:1.
Volleyballer können nach Siegen gut feiern
VC-Herren fegen Bocholt aus der Halle / Hausberge wehrt Verfolger ab / Mindener Damen halten mit 3:0 Anschluss
Die Feiertage sind gerettet: Durch die Bank Siege feierten am letzten Punktspiel-Wochenende vor Weihnachten die klassenhöchsten heimischen Volleyball-Mannschaften. Nach der Pause über Weihnachten und Neujahr können sie ab dem zweiten Januar-Wochenende die letzten sieben Runden angehen, was die Verwirklichung der Ziele für die Saison 2007/2008 angeht.
Die Oberliga-Herren des 1. VC Minden wollen zuvor aber am 5. Januar noch das mehrfach verschobene Spiel beim direkten Tabellennachbarn TVE Greven nachholen, das vor drei Wochen ausgefallen war. Die Mannschaft von Stefan Engelking kam am Samstagabend in der Pättcherhalle gegen TuB Bocholt II zu einem klaren 3:0 (25:11, 25:13, 25:12) und gab damit nach der Kritik vom Spiel gegen Iserlohn die richtige Antwort. Hochkonzentriert und in allen Belangen überlegen wurde die junge Mannschaft aus Bocholt aus der Halle gefegt und damit Revanche für das 0:3 vom Hinspiel genommen. „Die Bocholter waren schwach, dennoch muss man es erst einmal schaffen, eine Oberliga-Mannschaft mit 11, 13 und 12 Punkten nach Hause zu schicken,” so Trainer Stefan Engelking. „Dass sich im dritten Satz einige Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen haben, ist ein Wehrmutstropfen, aber gegen einen Gegner, der uns in keiner Phase des Spiels gefordert hat, normal.” Bis auf Dirk Kottmeier, der wegen eines Urlaubs einen leichten Trainingsrückstand hat, kamen alle Spieler zum Einsatz. Glänzen konnte vor allem Diagonalspieler Lukas Beckebans, der die Bocholter mit harten Sprungaufgaben und Hinterfeldangriffen ein ums andere Mal alt aussehen ließ. Als Rangdritter hat der Aufsteiger aus Minden nur vier „Miese” mehr auf dem Konto als Tabellenführer VV Humann Essen II.
Konzentration lässt zu wünschen übrig
In der Verbandsliga der Damen hat sich der MTV Hausberge auch vom BSV Ostbevern nichts vormachen lassen und liegt weiter auf Kurs in Richtung Wiederaufstieg in die Oberliga. „Wir haben uns allerdings sehr schwer getan. Die Konzentration ließ zu wünschen übrig. Die Pause kommt jetzt gerade recht, damit die Köpfe wieder frei werden können”, bekannte Trainer Jens Jäger nach dem 3:1 (25:16, 25:18, 19:25, 25:22) am Samstagabend in Hausberge gegen den Rangdritten, der nun sechs Minuspunkte mehr aufweist. SC DJK Everswinkel als bester Verfolger ist am 9. Februar Gastgeber für die Portanerinnen, die am Samstag in den ersten beiden Sätzen zwar im Block und bei den Aufgaben besser waren, aber zuwenig Druck machten, sodass Jäger nur mit dem Ergebnis zufrieden sein konnte. In Durchgang 3 verschlug der Gastgeber dann zuviele Aufgaben und spielte unkonzentriert, ehe über den Kampf dann Satz 4 und somit das Spiel gewonnen wurden. Nach schleppendem Beginn und der ersten Führung beim 8:7 konnte nach langem Hin und Her über 12:14, 16:14, 17:17, 20:20 und 22:20 schließlich der Sack zugemacht werden. Tanja Kühn hatte in den ersten beiden Sätzen mit sieben Assen geglänzt, spielte danach aber wie ihre Kolleginnen wechselhaft.
Besser in Abwehr und Block gespielt
Gute Stimmung zum Fest auch bei den *Verbandsliga-*Damen des 1. VC Minden: Mit 3:0 (25:20, 25:13, 26:24) gelang den Schützlingen von Yuri Chabrowsky beim Rangvierten SG Lüdinghausen/Olfen der nicht unbedingt zu erwartende vierte Saisonsieg, nach dem man als Drittletzter nun Anschluss an die Konkurrenz hat. In einem Spiel zweier gleich guter Mannschaften lagen die Mindenerinnen im 1. Satz dank guter Block- und Abwehr-Arbeit immer mit zwei, drei Bällen vorn. Block und Abwehr waren auch in Durchgang 2 kaum zu überwinden, und da man sich fast keine Fehler erlaubte, dominierte man klar, legte ein 11:0 vor und gewann sicher. Auch in Satz 3 lag Minden immer knapp vorn und behielt nach dem 23:21, 23:23 und 24:24 dann die Nerven. Letztlich war man in der Annahme besser, und Kristina Chabrouskaya stellte viel über die Mitte, was immer wieder zu Punkten genutzt wurde. Von den Stammspielerinnen waren diesmal alle an Deck.
Pascal Rademacher (links) und Markus Wittek müssen hier zwar einen Bocholter Ball passieren lassen, doch am Ende siegten die Mindener klar mit 3:0.



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