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Der deutsche Block mit Sarah Petrausch (rechts) und Alexandra Jovy hat hier das Nachsehen gegen die Chinesin Fan Linlan.
Für Top-Länderspiel fehlt es der Halle an Höhe
Erstklassiger Rahmen beim Volleyball-Event in der Kampa-Halle / Mehwald: Guter Wiedereinstieg nach drei Jahren Pause
„Das war ein guter Wiedereinstieg nach drei Jahren Pause“, freute sich am Tag nach dem Volleyball-Länderspiel Deutschland – China Vorsitzender Peter Mehwald von Ausrichter 1. VC Minden.
„Die Nordtribüne hat sich bewährt, und die Kampa-Halle wurde gelobt als die beste der fünf Spielorte“, berichtete der VC-Macher nach dem 3:2 der deutschen U-19-Juniorinnen gegen Jugend-Weltmeister China. Zur Vorbereitung auf die Europameisterschafts-Endrunde im September in Italien spielten die deutschen Mädchen außer am Donnerstagabend in Minden noch am Montag in Paderborn (3:2), am Dienstag in Höxter (3:0) und gestern in Werl gegen die Chinesinnen und beenden die Serie heute in Büren.
„Ich wurde allerdings vielfach gefragt: Wann gibt es in Minden einmal ein Länderspiel mit A-Nationalmannschaften?“ schob Mehwald nach. Die Antwort: Für offizielle Spiele solcher Teams ist eine lichte Hallenhöhe von mindestens 13 Metern gefordert, und das ist in Minden nicht der Fall. Mehwald: „Das hat man seinerzeit beim Ausbau der Kreissporthalle leider nicht berücksichtigt.“
Auch vor drei Jahren beim letzten internationalen Volleyball-Event in Minden hatten sich Nachwuchs-Mannschaften gegenüber gestanden: Die Junioren-Teams aus Brasilien, den Niederlanden, aus Deutschland und vom für Russland eingesprungenen Moerser SC. Im Rahmen einer Turnierserie mit Spielen außerdem in Bielefeld und Bad Essen hatte es am Finaltag in Minden jeweils 3:2-Erfolge für die Holländer (gegen Moers) und den deutschen Nachwuchs (gg. Brasilien) gegeben.
Aber auch am Donnerstagabend war der äußere Rahmen „erste Sahne“: Einlaufen der Mannschaften mit Flaggen, Abspielen der Nationalhymnen, Vorstellung der Spielerinnen und Schiedsrichter, Interviews mit Bundestrainer Jens Tietböhl, Einspielung von Musik zwischen den Ballwechseln und vieles mehr machten den zweieinhalbstündigen Abend zu einem echten Event. Besonderes Lob zollte Mehwald Jürgen Schäpsmeier, Hallensprecher von Handball-Bundesligist GWD Minden: „Jürgen ist am Montag extra mit nach Paderborn gefahren und hat sich sehr gut in den Volleyballsport hineingefunden.“ Mit zum Gelingen trugen auch annähernd 100 der VC-Vereinsmitglieder, wobei der Nachwuchs viel Spaß als Balljunge, Fahnenträger oder „Bodenwischer“ hatte.
Ein gemeinsamer Imbiss vor dem Spiel und ein Empfang danach im VIP-Raum rundeten für die Teams den Tag in Minden ab. Alfred Raschke für den Kreis und Harald Steinmetz für die Stadt überreichten dabei an Spielerinnen und Offizielle ebenso Präsente wie Peter Mehwald Erinnerungs-T-Shirts mit dem neuen Vereinsslogan „1. VC tut gut!“
5.7.2008 minden-web
Beim Aufwärmen absolvierten die Chinesinnen synchron und mit unbewegter Miene bis ins kleinste Detail festgelegte Übungen (oben). Im Spiel aber zeigten sie dann auch sehr viel Gefühle (unten).



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