Julia Meier und Gesa Wilharm (von rechts) blocken hier einen Angriff von Sarah Kamarah.


Mit Regionalligist auf Augenhöhe

Damen des MTV Hausberge verlieren WVV-Pokal-Halbfinale gegen Bonn erst im Tiebreak

Enorm viel Paroli boten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des MTV Hausberge im Halbfinale des Pokalwettbewerbs des Westdeutschen Volleyballverbandes (WVV) am Samstagabend dem Regionalligisten SSF Fortuna Bonn. Erst im Tiebreak schließlich verloren die Portanerinnen das Duell mit dem zwei Klassen höher spielenden Gast und durften somit erhobenen Hauptes die Halle im Schulzentrum Porta-Süd in Hausberge verlassen.

„Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir verloren hätten”, zollte dann auch Rene Papenfuß als Bonner Trainer den Portanerinnen ein großes Lob. Und MTV-Coach Jens Jäger sprach nach dem 20:25, 25:21, 25:23, 17:25 und 9:15 von einem „Duell auf Augenhöhe, in dem ein Unterschied von zwei Klassen nicht zu erkennen war”. Ein noch besseres Ergebnis kostete die Hausbergerinnen ihre schwache Annahme und der dadurch bedingte schlechte Spielaufbau. Zwölf bzw. acht Annahmefehler in den ersten beiden Durchgängen kosteten unnötig Punkte. Bonn spielte konstanter, und der erste Pass passte. Im 2. und 3. Satz dominierte Hausberge gar mit dem stärkeren Angriff und besseren Block. Auch nach dem verlorenen Durchgang 4 kämpfte man – von den Zuschauern auf der Tribüne angefeuert – unverdrossen weiter und hielt den Tiebreak bis zum 7:7 offen, ehe sich Bonn dank guter Aufgaben doch noch durchsetzte und dem MTV etwas das Glück fehlte.

Ohne die beruflich verhinderten Anna Köhler, Vanessa Stahl und Cordula Faber spielte Hausberge mit Vera Stenzel, Anja Buck, Julia Meier, Susanne Gieseking, Gesa Wilharm, Andrea Heuke, Tanja Kühn, Inga Amshoff, Mirja Henke und Iris Waltke.

8.10.2007 minden-web




Bis zuletzt guter Hoffnung, auch wenn das WVV-Pokal-Finale knapp verpasst wurde, war der Hausberger Anhang auf der Tribüne.


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