Max Meier (rotes Hemd) setzt sich hier gegen gleich mehrere Oeynhauser durch. Am Ende gewannen die Dützer gestern Abend das Pokalspiel gegen den FCO verdient mit 3:1.
FT Dützen rehabilitiert sich mit 3:1-Erfolg
Deutliche Leistungssteigerung gegenüber Punktspiel-Debakel / Nun gegen Ex-Trainer Kummer / FCO „ohne Sieben“
Die Landesliga-Fußballer der FT Dützen haben sich voll rehabilitiert für die derbe 0:5-Pleite und Vorstellung im Punktspiel gegen Kreisrivale FC Bad Oeynhausen. Verdient mit 3:1 (1:0) gewannen sie im erneuten Aufeinandertreffen mit den Badestädtern das Viertelfinal-Duell im Kreispokal-Wettbewerb und sind in der Vorschlussrunde im Spiel um einen Platz im Westfalenpokal-Wettbewerb in zwei Wochen nun Gast von Bezirksligist TuS Lahde-Quetzen, dem neuen Verein von Trainer Heiko Eickmeiers Vorgänger an der Lübbecker Straße, Mathias Kummer.
Zwei Wochen nach FTD-Klassenpartner RW Maaslingen, der in Dützen im Achtelfinale mit ebenfalls 1:3 verloren hatte, musste nun auch der FC Oeynhausen feststellen, dass man mit einer Rumpftruppe den „Turnern“ nicht beikommen kann. „Sieben raus, sieben rein, aber keiner von diesen hat sich wirklich empfohlen und die Initiative an sich gerissen. Die Mannschaft war in der ersten Halbzeit zu stumm“, kommentierte FCO-Trainer Michael Bühlmann seine Maßnahme, mit nur vier Akteuren aus der Elf vom Punktspiel die Partie zu beginnen. Mit David Mespe, Schindar Mohammad und Jannik Göhner wechselte er dann Mitte der zweiten Halbzeit drei weitere 5:0-Sieger ein, doch wurden die Aktionen der Badestädter dadurch nicht wesentlich zwingender und fiel zudem kurz darauf mit dem 3:0 auch schon die Entscheidung.
Grund zum Freuen über die Vorstellung seiner Mannschaft hatte unterdessen Heiko Eickmeier. Gegenüber dem wenig kämpferischen Auftritt vom Punktspiel war sie nicht wiederzuerkennen: „Spielerisch und läuferisch haben wir uns deutlich verbessert gezeigt und diesmal auch Chancen herausgearbeitet. Das bringt Selbstvertrauen und viel für die Moral.“
Ingo Dammasch hätte freistehend schon nach 22 Minuten das 1:0 vorlegen können, traf aber nur den Pfosten. Max Meier versiebte den Nachschuss und traf zehn Minuten später nur das Außennetz. Unmittelbar nach der ersten FCO-Möglichkeit durch Paul Mattern konnte sich im Gegenzug nach einer Flanke von Marten Neppert freistehend Sascha Schumann die Ecke aussuchen und nickte zum 1:0 ein. Nach der Pause machten die Dützer da weiter und erhöhten durch Ingo Dammasch mit einem 16-Meter-Schuss von halblinks auf 2:0. Der Ex-Hausberger nutzte zum 3:0 dann aus kurzer Distanz eine Unsicherheit in der FCO-Abwehr, und gut eine Handvoll weiterer erfolgverprechender Dützer Angriffe wurden durch den Abseitspfiff von Schiedsrichter Karsten Krebs gestoppt. Den Badestädtern gelang schließlich nur noch das 1:3, da Jens Fachmann im FTD-Gehäuse bei einem Freistoß von Agrat Akman auf dem Posten war (83.) und Paul Mattern vorbeischoss.
FT Dützen: Fachmann – Da Cunha, Meier, Neppert, Raetz (82. Krehl), A. Rusteberg, Waterbär, Brüggemann, S. Rusteberg (90.+2 Kummer), I. Dammasch, Schumann.
FC Oeynhausen: Wehmeyer – Korff, Schusstzik, Aycik (68. Mespe), A. Akman, Radine, Thelen, Mattern, Nahmet (68. Göhner), U. Akman (68. Mohammad), Kaya.
Tore: 1:0 Schumann (36.), 2:0 I. Dammasch (57.), 3:0 I. Dammasch (70.), 3:1 Radine (77.).
Gelb-rote Karte: Brüggemann (90.).
Dank Marquardt im Halbfinale
SV Weser Leteln gestattet Bezirksligist SVKT 07 nur einen Treffer
Hauptsache gewonnen: Fußball-Bezirksligist SV Kutenhausen-Todtenhausen musste im Viertelfinale des Kreispokal-Wettbewerbs beim B-Ligisten SV Weser Leteln mit einem 1:0 (0:0) zufrieden sein. Im Halbfinale und um den Einzug in den Westfalenpokal-Wettbewerb sind die Schützlinge von Mario Haller in zwei Wochen nun Gast des A-Ligisten VfB Gorspen-Vahlsen, der sich mit 4:3 nach Elfmeterschießen bei SuS Wulferdingsen durchgesetzt hatte.
„Auf solch einem Platz darf man ein Fußballspiel eigentlich gar nicht anpfeifen“, kritisierte der SVKT-Coach nach der Partie im Teichstadion die dortigen Platzverhältnisse, die einen kunstruktiven Spielaufbau kaum möglich machen. Man versuchte aber sein Bestes und hatte bei seinen Angriffsbemühungen schließlich auch einmal Erfolg, als Kai Marquardt freistehend seine Chance eiskalt nutzte (62.). Der Schütze des „Goldenen“ hatte dann zehn Minuten vor Schluss noch einmal Pech bei einem Lattentreffer. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch zehn Letelner auf dem Platz nach einer gelb-roten Karte für Arnold Weiß nach wiederholtem Foulspiel. Er hatte dabei Sascha Bauermeister am Knöchel getroffen, der daraufhin stark anschwoll.
SV Kutenhausen-Todtenhausen: Rodenberg – Kasprick, Derksen, Pütz, Schlieske, Beuermeister, Busse, Wesemann, Tomin (73. Schütte), Marquardt, Lamottke.
Tor: 0:1 Kai Marquardt (62.)

Faysal Bayata
TuS Lohe – TuS Lahde-Quetzen 1:3 (0:2)
TuS Lahde-Quetzen: Böversen – Bäumer (75. Grünwald), Alex. Stichling, P. Stichling, T. Dransfeld, Dick, Wall (72. Hinkelmann), Afzali (55. Sparla), Bayata, Coban, Bitter.
Tore: 0:1 P. Stichling (36.), 0:2 Bitter (42.), 1:2 Walkenhorst (48.), 1:3 Bayata (65.).
SuS Wulferdingsen – VfB Gorspen-Vahlsen
3:4 nach Elfmeterschießen
SuS Wulferdingsen: Wormuth – Kleemeier, Finke, Pasold, Prosser, Götting, Ruschmeier, Peters, Miegel, Krüger, Teifel.
VfB Gorspen-Vahlsen: Gudehus – Fabry, Brethauer, M. Hofmeier, Pape, C. Hofmeier, Schröder, Sprang, Gieseking, Tiedtke, Lerni.


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