Die Oberliga-Herren des 1. VC Minden vor der neuen Saison: Dirk Kottmeier, Markus Wittek, Bernd Gurschinski und Henrik Sander (oben von links), Bekim Bajrami, Christian Siemens und Jan Frohne (in der Mitte von links) sowie Spielertrainer Jörg Hinsken, Igor Zimmermann und Lukas Beckebans (unten von links). Es fehlt Stand-by-Spieler Oliver Oetke.
„Spielerdecke für die Oberliga da“
VC macht aus eigenen Reihen Abgänge wett
„Die Spielerdecke für die Oberliga ist vorhanden“, ist sich Jörg Hinsken als neuer Trainer der Volleyball-Herren des 1. VC Minden nach nur knapp zweieinhalb Wochen mit seiner neuen Mannschaft sicher. Zuversichtlich geht der vor genau zwei Monaten 48 Jahre alt gewordene Spielertrainer mit seinem Team am Wochenende in die neue Saison und hofft auf ein ähnlich gutes Abschneiden wie in der zurück liegenden Spielzeit, als die Mindener unter Hinsken-Vorgänger Stefan Engelking Dritte wurden: „Wichtig ist, dass sich die Mannschaft findet und uns ein guter Start gelingt.“
Nachdem der zuletzt beim VfL Lintorf tätige niedersächsische Beach-Landestrainer, der zuvor beim USC Münster sogar bis hinauf zur 1. Bundesliga Erfahrung sammelte, wegen der gleichzeitigen Anstellung am Besselgymnasium erst spät verpflichtet werden konnte, hat er sich schnell einen Überblick über die ihm zur Verfügung stehenden Spieler verschafft. Bei schwankendem Niveau fiel besonders positiv auf der Sieg über Regionalligist SV Großellershausen beim Mindener Turnier.
Aus dem Aufgebot der Vorsaison spielen weiter für den VC Bekim Bajrami, Lukas Beckebans, Jahn Frohne, Bernd Gurschinski, Dirk Kottmeier, Oliver Oetke (Stand-by), Henrik Sander und Markus Wittek (beginnt allerdings demnächst Studium in Stuttgart). Hinzu kamen aus der eigenen Reserve Christian Siemens und Igor Zimmermann, während Pascal Rademacher (Pilotenausbildung in Bayern), Christian Eiden (Studium in Karlsruhe), Jesse Buchholz (Stidum) und Kai Wille (Arzt in Hannover) nicht mehr dabei sind.
Von den beiden Zugängen plagt sich Zimmermann derzeit mit einem dicken Daumengelenk und wird Siemens als Libero die ersten Spiele in der Reserve bestreiten. Erster Zuspieler bleibt Henrik Sander. Hinsken: „Ich wechsele mich vielleicht dann mal ein, wenn’s gar nicht läuft …“
12.09.2008 minden-web


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