
Carolin Bastemeyer (rechts) überwindet hier den Block des SV Blau-Weiß Aasee beim 3:1 der Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden.
Steigerung reicht VC nicht – 1:3 in Gladbeck
Hausberge benötigt Tiebreack / Mindener Damen 3:1
Eine Steigerung gegenüber dem letzten 1:3 gegen TV Datteln reichte den Volleyballern des 1. VC Minden nicht, um in der Oberliga Tabellenführer TV Gladbeck in Gefahr zu bringen. Mit 1:3 (16:25, 20:25, 25:15, 18:25) verloren die Mindener am 6. Spieltag das Spitzenspiel beim Titelaspiranten, sind im ausgeglichenen Feld mit nun zwei Niederlagen aber weiter Tabellenzweiter. „Mir fehlten Alternativen. Die jungen Landesliga-Spieler müssen an das Niveau der Oberliga noch herangeführt werden“, bekannte Spielertrainer Jörg Hinsken. Außer dem inzwischen nach Stuttgart umgesiedelten Markus Wittek und dem nur bei Heimspielen zur Verfügung stehenden Oliver Oetke fehlte beruflich bedingt auch Libero Christian Siemens, und so war man nur zu Neunt. Man spielte gegenüber dem letzten Heimspiel zwar – vor allem in der Annahme – deutlich besser und kämpfte, doch letztlich reichte es nicht, weil Gladbeck zeigte, was man drauf hat. Bevor die Mindener den dritten Satz für sich entschieden, waren sie auch in Durchgang 2 lange dran, machten dann aber zu viele Fehler.
Ihren Platz im Vorderfeld behauptet haben auch die Oberliga-Damen des MTV Hausberge mit einem 3:2 (25:21, 19:25, 20:25, 25:5, 15:8) beim noch sieglosen VC Schwerte 02. „Das war schon fast eine Frechheit“, monierte Trainer Ralf-Peter Lenz allerdings das, was die Portanerinnen in den Sätzen 2 und 3 zeigten. Nachdem sie über 16:5 und 17:7 Durchgang 1 mit Ach und Krach gewannen, steckten sie zurück und spielten nicht entschlossen genug weiter. Gar 4:16 hieß es dabei zwischenzeitlich im zweiten Satz. Doch riss man sich schließlich am Riemen und bog das Spiel sicher noch um. Eine Bestnote verdiente sich dabei die für die beruflich verhinderte Susanne Gieseking auf der Mittelposition erstmals durchspielende Ex-Eintrachtlerin Ute Graef, der im vierten Satz gleich ein Dutzend Asse gelangen.
Aufatmen bei den Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden: Nach drei Niederlagen in Folge gelang in der Pöttcherhalle ein 3:1 (25:23, 26:28, 26:24, 25:21) gegen Schlusslicht SV Blau-Weiß Aasee. Dabei zeigte man eine geschlossene Mannschaftsleistung. Erneut musste man ohne Libera Mareike Kruse antreten und von Anfang an mit der eigenen Nervosität kämpfen. Die Annahme kam aber fast ohne Fehler, so dass das Zuspiel abwechslungsreicher war. In den entscheidenden Momenten war die Abwehr nahezu perfekt, und man holte Bälle, die normalerweise als schon verloren gelten. Nur im zweiten Satz hatten ein paar kleine Fehler den Satzgewinn verhindert.



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