
Marina Burchard (rechts) versucht hier den Bielefelder Block zu überwinden, Mareike Kruse und Rita Laschenko (von links) sichern.
In die Rückrunde ohne einen Satzgewinn
Tabellenzweite Gievenbeck und Bielefeld für Herren und Damen des 1. VC Minden zu stark
Keinen gelungen Start ins neue Jahr hatten die klassenhöchsten heimischen Volleyball-Mannschaften: Sowohl die Oberliga-Herren als auch die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden verloren ihr erstes Rückrundenspiel glatt mit 0:3. Die Oberliga-Damen des MTV Hausberge waren im Neunerfeld ihrer Klasse spielfrei.
„Eine Siegchance hatten wir nicht. Die Münsteraner verfügen über eine starke Truppe“, fasste VC-Spielertrainer Jörg Hinsken das 0:3 (18:25, 22:25, 20:25) der Mindener beim TSC Münster-Gievenbeck zusammen, der nur seine ersten beiden Saisonspiele verloren hatte (darunter mit 1:3 in Minden) und nun den bereits achten Sieg in Folge landete. „Münster war uns körperlich überlegen. Die beiden langen Angreifer im Team haben immer wieder über unseren Block geschlagen“, analysierte Hinsken. Die Sätze 1 und 3 waren so eine deutliche Angelegenheit. „Im zweiten Durchgang waren wir aber dran. Doch mehr als ein Satzgewinn war gegen den Tabellenzweiten nicht möglich.“ Personell hat sich bei den Mindenern die Lage wieder entspannt, und der komplette Zehn-Mann-Kader stand zur Verfügung. Nur Stand-By-Spieler Oliver Oetke muss mit einer Handverletzung derzeit pausieren und fällt für das schwere Heimspiel gegen den Rangdritten Schwelm am kommenden Sonntag aus. Hinsken: „Danach in Greven und gegen Gütersloh wollen wir aber unbedingt punkten.“
Die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden mussten in der Pöttcherhalle beim 0:3 (22:25, 26:28, 7:25) gegen PSV Bielefeld ebenso die Überlegenheit eines Tabellenzweiten anerkennen. „Viele Spielerinnen mit Oberliga-Erfahrung, ein starker Block, eine gute Annahme und auf der Bank gleichwertige Spielerinnen“, fasste VC-Coach Yuri Chabrouski die Bielefelder Vorteile zusammen, fügte aber hinzu: „Meine Spielerinnen haben gut gekämpft und alles gezeigt, was sie können. Allerdings nur zwei Sätze lang.“ Mit ein Grund für das Zurückstecken war vielleicht der beim 24:23 in Durchgang 2 vergeben Satzball. Zudem waren die verletzten Laura Schmidt (Schulter) und Rita Laschenko (Fuß) nicht in Topform.



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