
Jubiläum soll international werden
Macher Heinz Albersmeier blickt bereits der 25. Auflage entgegen
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier – Die alte Fußballer-Weisheit gilt in dieser abgewandelten Form für Heinz Albersmeier nach jeder Auflage des Weserspucker-Events. Auch nach dem 24. Stell-Dich-Ein der Ex-Profis in der Mindener Kampa-Halle lehnt sich der Macher nicht zufrieden zurück, sondern denkt trotz Beifallsbekundigungen von allen Seiten darüber nach, was man beim nächsten Mal noch besser machen könnte.
Und da das nächste Mal ein ganz besonderes ist, hat er für das Jubiläum natürlich auch schon Pläne im Kopf: „Das 25. Turnier soll ein internationales werden. Ich denke da an zwei absolute Spitzenteams aus dem Ausland und eine Aufstockung des Feldes auf zehn Mannschaften.“ Welche er dabei im Auge hat, wollte er natürlich nicht verraten.
International waren im übrigen bereits acht der nun 24 Turniere. Beim „runden 20.“ im Januar 2005 lief Benfica Lissabon in Minden auf. Mit den Spielern Alvaro, Veloso, Torres, Madeira, Henriques, Damas, Schwartz, Jeronimo, zweimal Silva, Teixerinha und Teixera gewannen die Portugiesen seinerzeit ihre Vorrundengruppe und das Halbfinale gegen den FC Schalko 04, zogen dann im Endspiel gegen Werder Bremen aber 0:5 den Kürzeren. Im Jahr darauf schied Benfica als Vorrundengruppen-Dritter vorzeitig aus. Erstmals international ging es zu beim 9. Turnier in 1994 mit dem FC Neman Grodno aus Weißrussland (Gruppendritter). Dann folgten noch Ajax Amsterdam (1997 Turniersieger, aber 1998 und 1999 Gruppenletzter), Galatasaray Istanbul (2000 Gruppenletzter) und Sparta Prag (2003 Gruppendritter).
Durchaus möglich ist auch, dass nach 1992 (2:7 im Endspiel gegen Intermezzo Baunatal) erstmals wieder Eintracht Frankfurt ins Feld rutscht. Albersmeier: „Die Frankfurter haben um Charly Körbel und Norbert Nachtweih eine starke Truppe aufgebaut.“
Im übrigen war diesmal auch mit dem Ausklang der Fete am frühen Sonntagmorgen das Turnier noch nicht zuende. U. a. die Spieler vom FC St. Pauli und aus Nürnberg setzten mit einem „Nord-Süd-Gipfel“ am Vormittag das Gemütliche fort und traten dann erst bei Einbruch der Dämmerung die Heimreise an.
Trainer-Globetrotter Rudi Gutendorf unterdessen hat nunmehr zwar keinen „Koffer in Minden“, hier bei der Abreise aber seine Trainingsjacke vergessen. Heinz Albersmeier wird sie ihm natürlich zuschicken . . .
13.1.2009 minden-web


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