Nach drittem Sieg in Folge Blick nach oben

VC-Herren halten mit 3:1 Erfolgskurs / MTV Hausberge kassiert zwei 0:3-Niederlagen / Mindener Damen bei 2:3 stark

Mit einem 3:1 bei Schlusslicht TV Datteln und dem dritten Sieg in Folge haben die Oberliga -Volleyballer des 1. VC Minden ihre Zugehörigkeit zur oberen Tabellenhälfte untermauert.

„Bei nun sechs Punkten Vorsprung auf den drittletzten Platz haben wir den Klassenerhalt endgültig sicher“, freute sich Spielertrainer Jörg Hinsken und blickte auf die letzten vier Saisonspiele voraus: „Mal schauen, was jetzt noch nach oben hin möglich ist.“ Nachdem man das Hinspiel in eigener Halle noch mit 1:3 verloren hatte, hatte man den einzigen langen Dattelner Angreifer („der schlägt über jeden hinweg“) diesmal sicher im Griff. Jeweils bis Mitte der Sätze waren die Teams gleichwertig, aber dreimal hatte der 1. VC verdient das bessere Ende für sich. Nur Durchgang 2 konnten beim Mindener 25:20, 20:25, 25:18 und 25:18 die Dattelner dank guter Angaben für sich entscheiden. Ohne Dirk Kottmeier und Henrik Sander, ließ Hinsken die Anfangssechs durchspielen, bescheinigte ihr eine „ordentliche Leistung“ und freute sich: „Keiner war ein Ausfall.“

Zwei 0:3-Niederlagen innerhalb von zwei Tagen mussten unterdessen die Oberliga -Damen des MTV Hausberge einstecken. Zunächst wurde am Freitagabend das seinerzeit wegen personeller Probleme des Gegners ausgefallene Spiel gegen den bislang schlechter gestellten VV Phönix Essen nachgeholt. „Wir hatten Ladehemmung“ bekannte Trainer Ralf-Peter Lenz nach dem „ärgerlichen“ 17:25, 21:25 und 17:25 in einer Halle in Löhne, in die man ausgewichen war. Das Hinspiel hatte man in Schwerte noch mit 3:2 gewonnen.
Und auch am Samstagabend beim souveränen Tabellenführer Detmolder TV hatten die Portanerinnen personelle Probleme. Susanne Gieseking fällt verletzt noch länger aus, und besonders bemerkbar machte sich das Fehlen von Zuspielerin Vera Stenzel. Anja Buck machte ihre Sache zwar gut, doch fehlte es dem Hausberger Spiel an Schnelligkeit und Druck. Dennoch war Lenz nach dem 15:25, 18:25 und 15:25 recht zufrieden: „Wir konnten gegen den Titelaspiranten frei aufspielen und haben uns besonders im zweiten Satz gut verkauft“. Gewinnt der MTV am kommenden Sonntag gegen Schlusslicht VC Schwerte 02, ist er auch rechnerisch „durch“.

Nach einer 2:3-Niederlage am Samstagabend im Heimspiel gegen TSC Münster setzten die Verbandsliga -Damen des 1. VC Minden unterdessen auf die drei kommenden Spiele bei SV BW Aasee Münster, gegen SC Halle und bei SC GW Paderborn, um die letzten für den Klassenerhalt noch fehlenden Punkte zu holen. Trainer-Tochter Kristina Chabrouskaya: „Da werden wir uns zerreißen und hoch motiviert aufspielen.“ Das taten die Mindenerinnen auch schon gegen den TSC, bei dem man das Hinspiel 0:3 verloren hatte. Ohne die wegen Krankheit fehlenden Mareike Kruse und Rita Laschenko zeigten die verbliebenen fünf Spielerinnen und Katharina Kirchhoff aus der 2. Mannschaft viel Spielspaß und präsentierten sich auch ohne Libera in der Annahme so gut wie kaum zuvor. Beim 22:25, 25:19, 25:21, 15:25 und 11:15 fehlte in Satz 1 das Quäntchen Glück, und in Durchgang 4 schlichen sich am Ende Eigenfehler und Hektik ein, ehe im Tiebreak die Kraft nachließ.


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