Bekim Bajrami versucht hier den Gladbecker Block zu überwinden.

Damen-Teams punkten für Klassenerhalt

Hausberge kann nach 3:0 nächste Saison planen / Chabrouski-Sechs trotzt den Umständen / Mindener Herren 1:3

Die kleine Erfolgsserie der Oberliga-Volleyballer des 1. VC Minden ist in der Halle an der Parkstraße gerissen. „Wir konnten die guten Leistungen der letzten drei Spiele nicht wiederholen“, erklärte Spielertrainer Jörg Hinsken das 1:3 (16:25, 21:25, 25:19, 25:27) gegen den Tabellendritten TV Gladbeck, bei dem man schon das Hinspiel mit diesem Resultat verloren hatte. Ein weiteres Vorrücken in der Wertung blieb dem heimischen Rangfünften somit versagt.

Die Gäste präsentierten sich an der Parkstraße stark, und einer ihrer langen Angreifer schlug immer wieder über den Mindener Block. In Durchgang 1 fanden die Mindener überhaupt nicht ins Spiel. Dann fing man sich, konnte Satz 2 über weite Strecken ausgeglichen gestalten, verlor diesen nach Fehlern am Ende aber ebenfalls. Dann leistete man noch mehr Widerstand, doch brachte der gewonnene dritte Durchgang nicht die Wende. Gladbeck zog in Satz 4 vielmehr schnell davon. Nach dem 13:20 kam Minden zwar noch einmal heran, doch hatten die Gäste das bessere Ende für sich.

Endgültig in trockenen Tüchern haben unterdessen die Oberliga-Damen des MTV Hausberge ihre zweite Saison in dieser Klasse. Der Wiederaufsteiger ist nach einem unter dem Strich klaren 3:0 (25:12, 28:26, 25:17) im Heimspiel gegen Schlusslicht VC Schwerte 02 vom ATV Haltern auf Relegationsplatz 8 auch theoretisch nicht mehr einzuholen. „Bei den Mädchen ist in den letzten Wochen psychologisch ein Knoten geplatzt. Sie haben wieder gut aufgeschlagen und gespielt“, freute sich Trainer Ralf-Peter Lenz. Nur in Durchgang 2, als sich der Gast vehement wehrte, lief es nicht nach Wunsch. Annahmeschwächen führten zum schnellen 0:5, und Fehler passierten mehr als gewohnt. Doch die in überragender Form spielende Gesa Kuna sorgte u. a. mit einer Angabenserie und acht direkten Punkten in Folge dafür, dass man im Spiel blieb. Auch die eingewechselte Anja Buck und nach dem 26:26-Gleichstand Andrea Heuke hatten großen Anteil daran, dass Schwerte nicht zum 1:1-Satzausgleich kam. Nun sollen in den nächsten Wochen verstärkt Gespräche geführt und die Planungen für die nächste Saison vorangetrieben werden.

Die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden haben mit 3:1 (25:14, 25:21, 19:25, 25:17) bei Schlusslicht SV Blau-Weiß Aasee gewonnen und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt genährt. Dabei war man nach Münster nur mit sechs Stammspielerinnen und Mareike Kruse (Libero) gefahren, die aus gesundheitlichen Gründen nur moralische Unterstützung mitbrachte. Zudem stand Margarita Laschenko erstmals nach ihrer Operation wieder auf dem Spielfeld. Doch brachten Konzentration, sehr gute Aufschlageserien und konsequent ansteigende Stimmung schnell den erwünschten Satzgewinn.

Nerven wieder in den Griff bekommen

Doch in Satz 2 stieg die Nervosität. Nun gab es viele Fehler, nicht optimale Annahme und kein präzises Zuspiel. Dennoch gewann man knapp. Im dritten Satz konnte nach einem heftigen Zusammenstoß zwischen Mittelangreiferin Laura Schmidt und Außenangreiferin Marina Burchard sich die Mannschaft in wichtigen Situationen nicht mehr sammeln, was zum Satzverslust führte. Doch dann zeigte man wieder Kampfgeist, bessere Konzentration und Stabilität in klassischen Ballwechseln (gute Annahme, präzisere Pässe, starker Angriff) und nahm die wichtigen Punkte mit.


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