SVH-Vorsitzender Stefan Vogt überreicht hier den Siegerpokal an Carsten Henke vom FC Oeynhausen.

Lübberts Paraden bringen dem FCO den Pokal

Altherren ü40 aus der Badestadt gewinnen in Hausberge 17. Friedel-Domeier-Turnier nach Neunmeterschießen

Das Glück des Tüchtigen hatte beim 17. Friedel-Domeier-Turnier des SV Hausberge für Ü40-Fußball-Altherren der FC Bad Oeynhausen. Die Badestädter gewannen in der Hausberger Halle das Endspiel gegen den VfB Germania Halberstadt mit 5:4 (1:1) nach Neunmeterschießen und traten damit die Nachfolge von FT Dützen und FC Exter an, die sich vor Jahresfrist durchgesetzt hatten.

Bis zu dieser 16. Auflage waren zu Ehren des 1990 verstorbenen langjährigen Hausberger Jugendobmanns und ehemaligen Altherren-Spielers jeweils zwei Turniere zu je vier oder fünf Mannschaften ausgespielt worden. Dieses Mal hatte man den Modus geändert mit zwei Vierer-Vorrundengruppen sowie anschließenden Überkreuz-Halbfinals und abschließendem Endspiel. Dieser Modus hat sich auf Anhieb bewährt und soll nun beibehalten werden.

Die Spannung blieb in Hausberge auch nach Ablauf der einmal 15 Endspiel-Minuten erhalten. Die Badestädter hatten zwar ein 1:0 vorgelegt, die Gäste aus der Kreisstadt des Landkreises Harz in Sachsen-Anhalt jedoch sieben Sekunden vor Abpfiff ausgeglichen. Und so folge ein Neunmeterschießen um Pokal und Turniersieg. Hier parierte der Halberstädter Keeper zwar einen Oeynhauser Versuch, doch Uwe Lübbert im Kasten der Badestädter zeigte sich gleich zweimal auf dem Posten. Lübbert und seine Mitstreiter Carsten Henke, Sven Tegtmeier, Jörg Grumbach, Karl-Heinz Jahrmann, Olaf Kracht, Stefan Pühl und Christian Holoubek konnten somit anschließend aus den Händen des SVH-Vorsitzenden Stefan Vogt Siegerpokal- und -scheck entgegennehmen.

Aber auch der Final-Verlierer und die beiden weiteren Halbfinalisten gingen nicht leer aus. Halberstadt stellte zudem den besten Torwart und in einer Person den besten Feldspieler und erfolgreichsten Torschützen, die sich über Flüssiges freuen konnten. Die Spieler aus Sachsen-Anhalt – im übrigen durch die Bank Ex-Oberliga-Akteure – waren zum ersten Mal an der Porta. Die Kontakte geknüpft hatte der Hausberger Altliga-Spieler und ehemalige Trainer Gerrit Stickdorn über einen Arbeitskollegen in der Kurklinik Bad Eilsen. Die Hausberger werden in den nächsten Wochen zum zweiten Mal an einem Turnier in Halberstadt , dem „Tor zum Harz“, teilnehmen.

Im Hausberger Finale nahm der FC Oeynhausen im übrigen an Halberstadt Revanche für die 3:4-Niederlage vom Gruppenspiel, nachdem in den Überkreuz-Halbfinals mit SuS Wulferdingsen (2:4 gg. FC Oeynhausen) und TuS Holzhausen/Porta (4:6 gg. Halberstadt) Sieger und Zweiter der Gruppe B passen mussten.

Gruppe A: 1. VfB Germania Halberstadt 7 / 16:11, 2. FC Oeynhausen 6 / 9:5, 3. SV Hausberge 3 / 10:11, 4. FT Dützen 1 / 8:16. – Ergebnisse: FCO – Hausberge 3:1, Halberstadt – Dützen 6:6, Dützen – FCO 0:3, Hausberge – Halberstadt 2:6, Halberstadt – FCO 4:3, Dützen – Hausberge 2:7.

Gruppe B: 1. SuS Wulferdingsen 6 / 11:5, 2. TuS Holzhausen/Porta 6 / 6:6, 3. SV Kutenhausen-Todtenhausen 3 / 9:11, 4. TuS Minderheide 3 / 7:11. – Ergebnisse: Holzhausen – Wulferdingsen 2:0, Minderheide – SVKT 4:3, SVKT – Holzhausen 4:1, Wulferdingsen – Minderheide 5:1, Minderheide – Holzhausen 2:3, SVKT – Wulferdingsen 2:6.

Halbfinale: Halberstadt – Holzhausen 6:4, Wulferdingsen – FC Oeynhausen 2:4.

Endspiel: Halberstadt – FC Oeynhausen 4:5 (1:1) nach Neunmeterschießen.

2.3.2009 minden-web


17. Domeier-Turnier beim SV Hausberge

Nach einem geänderten Modus ausgetragen beim SV Hausberge das bereits 17. Friedel-Domeier-Gedächtnis-Turnier kommenden Samstag (28. Februar) zwischen 13 und 18 Uhr in der Hausberger Halle. In zunächst zwei Vorrundengruppen spielen die Ü40-Fußball-Altherren von FC Oeynhausen, FT Dützen, VfB Germania Halberstadt und SV Hausberge (Gr. A) sowie TuS Holzhausen/P., SVKT 07, TuS Minderheide und SuS Wulferdingsen (Gr. B), ehe ab 17.10 Uhr Überkreuz-Halbfinals und ab 18 Uhr das Endspiel steigen.

23-2-2009 minden-web


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