Revanche für 0:3 knapp verpasst

VC-Herren verlieren im Tiebreak / Hausberger Damen nur zu Siebt nach Münster und 0:3

Die Oberliga -Volleyballer des 1. VC Minden haben am drittletzten Spieltag bei der SG Freudenberg/Siegen eine Revanche für ihre 0:3-Heimniederlage vom Hinspiel nur knapp verpasst. Nach fünf wechselvollen Sätzen verloren die Mindener mit 2:3 (12:25, 25:10, 17:25, 25:19, 9:15) und gehen mit nun ausgeglichenem Konto in die letzten Spiele gegen TVK Wattenscheid und bei TV Hörde. „Gegen Wattenscheid wollen wir unbedingt gewinnen, um Platz 5 zu festigen“, gab Spielertrainer Jörg Hinsken nach der Partie in Freundenberg als neues Ziel aus. Gut eingestellt hatten sich die Mindener diesmal auf die beiden langen Angreifer des Gegners; viele der über den Block geschlagenen Bälle wurden von der VC-Abwehr noch erreicht. Allerdings waren die Mindener nur zu Siebt und fehlten Alternativen. In Satz 1 spielte Freudenberg fast fehlerlos, in Durchgang 2 dann aber Minden fast perfekt mit druckvollen Aufschlägen und guter Abwehrarbeit. In den Sätzen 3 und 4 wiederholte sich in etwa das Geschehen, ehe im Tiebreak der VC mehr Fehler machte und über 5:8 die Punkte abgab.

Vom Ergebnis her unterdessen eine recht klare Angelegenheit war das 0:3 (16:25, 16:25, 13:25) der Oberliga -Damen des MTV Hausberge beim Rangzweiten USC Münster III. Doch waren diesmal die personellen Voraussetzungen auch andere als beim 2:3 vom Hinspiel in Hausberge. Nur zu Siebt war man zur Sporthalle am Berg Fidel gereist, darunter keine etatmäßige Zuspielerin und lediglich eine Mittelblockerin. Dennoch verkaufte man sich in den ersten beiden Sätzen recht gut und versuchte mit Risiko für Überraschungen zu sorgen. Auch mit Aufschlägen konnte man immer wieder punkten. In Durchgang 3 waren die Schützlinge von Ralf-Peter Lenz dann aber letztlich froh, den Durchgang nicht „im Schneider“ abzugeben.

Die Verbandsliga -Damen vom 1. VC Minden hatten ihr wichtiges Spiel beim SC Halle vorgezogen und mit 0:3 (18:25, 21:25, 21:25) verloren. Bei nun Punktgleichheit mit dem Gegner rutschten die Schützlinge von Yuri Chabrouski aufgrund der Sätze hinter den SC Halle auf den Relegationsplatz. Ob man am Ende in ein Stechen um den Klassenerhalt muss, werden im Fernduell mit dem SC Halle die letzten Spiele ergeben. Der SC präsentierte sich in diesem wichtigen Spiel in starker Form, glänzte in Annahme und Abwehr und spielte im Angriff viel Risiko. Die Mindenerinnen unterdessen machten zu viele Fehler, sodass man dreimal das Nachsehen hatte. Obwohl Rita Laschenko und Mareike Kruse nach längerer Verletzungspause, aber kaum Training, wieder zur Verfügung standen, fehlte es Trainer Chabrouski aufgrund des kleinen Kaders an Alternativen auf der Bank.


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