Vier Hausbergerinnen und keine Gegnerin in Sicht: Simone Brinkmeier, Helena Moor und Ute Graef (vorn von links) sowie ganz hinten Susanne Gieseking.
Durchweg Siege – doch keine Verbesserung
VC-Herren und Damen des MTV Hausberge drehen Spiele nach Rückstand / Mindener Damen trotz 3:2 vor Relegation
Durch die Bank Siege feierten am vorletzten Spieltag der Volleyball-Saison die klassenhöchsten heimischen Teams, doch änderten diese Erfolge nichts mehr an ihren Platzierungen, die sie wohl auch nach dem „Finale“ am kommeden Wochenende einnehmen werden.
Die Oberliga -Herren des 1. VC Minden feierten am Samstagabend in der Halle an der Parkstraße einen 3:2-Erfolg gegen TVK Wattenscheid und schoben sich bis auf zwei Punkte an den Rangfünfter TV Gladbeck (2:3 in Greven) heran, doch weist dieser das weitaus bessere Satzverhältnis auf. Bei der Wiederholung des Hinspiel-Erfolges zeigten sich in den ersten beiden Sätzen auf Mindener Seite starke Annahme-Probleme und viele Unstimmigkeiten. Nach dem 22:25 und 20:25 ging dann der mit Rückenproblemen auf der Libero-Position spielende Dirk Kottmeier vom Feld. Fortan klappte die Annahme besser, man spielte konzentrierter und erzwang mit einem 25:21 und 25:17 den 2:2-Ausgleich. Im Tiebreak (15:12) gab dann der starke Block den Ausschlag zugunsten der Mindener.
Voll des Lobes war Trainer Ralf-Peter Lenz nach dem 3:1-Erfolg der Oberliga -Damen des MTV Hausaberge am Samstagabend gegen den Tabellenvierten Hammer SC, den man am letzten Spieltag aus eigener Kraft nicht mehr von diesem Rang verdrängen kann. Auf die schwer zu spielenden Gäste mit variablem Aufschlagspiel und einer pfiffigen Zuspielerin hatte man sich aufgrund der Erfahrungen des Hinspieles (1:3) gut eingestellt. Zwar fehlten Tanja Kühn und Gesa Kuna, aber mit Vanessa Stahl stand eine „gelernte“ Zuspielerin zur Verfügung. Die Portanerinnen spielten engagiert und siegeshungrig und begeisterten. Schon nach dem 23:25 war sich Lenz sicher, dass man gewinnen werde, und das tat man dann auch mit 25:22, 25:22 und 25:20.
Zum 3:2 mit nur sechs Spielerinnen
Die Verbandsliga -Damen des 1. VC Minden kamen am Samstagabend beim SC GW Paderborn zu einem 3:2-Erfolg, doch da gleichzeitig auch der SC Halle überraschend mit 3:2 gegen den Rangvierten PSV Bielefeld gewann, rückt für die Mindenerinnen die Abstiegs-Relegation immer näher. Eine katastrophale Leistung in der Annahme führte im ersten Satz zum 8:25. Das änderte sich dann zwar, doch ging auch Durchgang 2 mit 24:26 verloren. Doch dann besann man sich auf seine Stärken, spielte selbstbewusst und gewann die drei folgenden Sätze recht deutlich, obwohl man nur zu Sechst und ohne Wechselmöglichkeit und Libero nach Paderborn gefahren war.


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