Helena Moor, Katharina Kirchhoff, Libera Sarah Hansing und Simone Brinkmeier (von links) beobachten hier eine Abwehraktion der Emsdettenerin Beccard.

Schöne Bescherung: Durchweg Niederlagen

Herren rutschen Relegationsplatz entgegen / Damen kommen mit Druck nicht klar / SG II nur sieben Punkte „schlechter“

Schöne Bescherung: Völlig leer gingen am letzten Spieltag vor den Festtagen die klassenhöchsten heimischen Volleyball-Mannschaften aus und kassierten insgesamt vier Niederlagen.

Herren SV Blau-Weiß Aasee – 1. VC Minden 3:1 (22:25, 25:17, 25:16, 25: 23). Im Spiel des ersten Rückrunden-Durchgangs am Samstagabend beim SV BW Aasee, dem die Mindener in eigener Halle knapp 2:3 unterlegen waren, begannen die Mindener gut, doch im weiteren Verlauf machten sich Probleme bei der Annahme bemerkbar, wobei insbesondere Pascal Rademacher schmerzlich vermisst wurde. So konnten die größeren und physisch stärkeren Münsteraner den Spieß noch umdrehen.
1. VC Minden: Siemens, Hinsken, Frohne, Tischler, Beckebans, Wittek, Moor, Betz, Bajrami.

Herren TV Gladbeck – 1. VC Minden 3:1 (23:25, 25:18: 25:21, 29:27). Auch gestern Abend im Nachtrag in Gladbeck – mit Rademacher, aber dafür ohne Bekim Bajrami – mussten die Mindener feststellen, dass ihnen zu einer Spitzenmannschaft noch etwas fehlt. Wieder gewann man den ersten Durchgang, hatte ohne Bajrami aber nicht genug Durchschlagskraft. Nach nicht genutzten Satzbällen in Durchgang 4 war dann auch diese Partie gegen eine weitere Spitzenmannschaft gelaufen. Spielertrainer Jörg Hinsken: „Nun müssen wir zusehen, dass wir Abstand zum Relegationsplatz und den Abstiegsplätzen halten.“
1. VC Minden: Siemens, Hinsken, Frohne, Tischler, Beckebans, Wittek, Moor, Betz, Rademacher.

Damen BSV Ostbevern – SG Volley Minden/Hausberge 3:2 (16:25, 25:21, 25:22, 20:25, 15:12). „Der Kopf spielte wieder einmal nicht mit. Wir spielen gutes und erfolgreiches Volleyball wohl nur, wenn wir nicht unter Druck stehen“, ärgerte sich ein enttäuschter Trainer Jens Jäger nach der nicht eingeplanten Pleite beim Tabellenvorletzten, wo man nicht nur aufgrund des Hinspiel-3:0 Favorit war. „Auch fehlte die Entschlossenheit und der Wille den Punkt zu machen“, kritisierte Jäger das Verhalten in den Sätzen 2 und 3, als man sich auf lange Ballwechsel einließ. Zudem war man aufgrund von Verletzung, Krankheit und Urlaub nur zu siebt und so fehlten dieAlternativen. Außerdem präsentierte sich der Gastgeber sehr kampfstark. Den 1. Satz gestaltete die SG über 7:3 und 19:11 noch fehlerlos. In den beiden folgenden Durchgängen wurden insgesamt aber nicht weniger als 15 Angaben verschlagen. Nach dem Satzausgleich kämpften sich die Jäger-Schützlinge im Tiebreak vom 0:4 über 7:8 auf 11:9 vorbei, machten dann aber wieder Fehler. Jäger: „So ein Spiel muss man nicht verlieren . . .“
SG Volley Minden/Hausberge: Heuke, Bastemeyer, Buck, Gieseking, Laschenko, Meier, Stenzel.

Damen SG Volley Minden/Hausberge II – TV Emsdetten 0:3 (22:25, 24:26, 23:25). „Das ist schon deprimierend, wenn nur ganz wenig am Erfolg fehlt“, ärgerte sich Trainer-Tochter Kristina Chabrouskaya nach der Niederlage mit insgesamt nur sieben Ballpunkten Differenz. In allen drei Sätzen lagen die Schützlinge von Yuri Chabrouski lange und im zweiten Durchgang sogar deutlich in Front. Doch dann schlichen sich immer wieder Phasen ein, in denen es in der Annahme und der Abwehr nicht passte. So wurde in der Halle an der Parkstraße eine motivierte Vorstellung und starke Angriffsleistungen (hier besonders Tatjana Gripp) letztlich nicht belohnt. Andrea Heuke hatte man diesmal an die „Erste“ abgegeben. Dafür spielte neben Sarah Hansing auch Laura Schmidt in der 2. Mannschaft.
SG Volley Minden/Hausberge II: Brinkmeier, Chabrouskaya, Gripp, Kirchhoff, Moor, Stark, Hansing, Schmidt.


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