Rita Laschenko (links) und die erstmals in der 1. Mannschaft eingesetzte Kristina Chabrouskaya (Nummer 1) beobachten hier einen Angriff von Carolin Bastemeyer.


Maximilian Tischler versucht hier den Wattenscheider Block zu überwinden.
Maximilian Tischler versucht hier den Wattenscheider Block zu überwinden.

Oberligisten lösen ihre Pflichtaufgaben

VC-Herren beweisen nach 0:2 Siegeswillen und drehen das Spiel / SG-Damen finden sich nach Anfangsfehlern

Hauptsache gewonnen: Ihr Soll erfüllt haben am Wochenende die beiden heimischen Volleyball-Oberligisten mit Siegen in ihren Heimspielen am Samstag in der Halle an der Parkstraße gegen Teams aus dem unteren Drittel. Die Damen der SG Volley Minden/Hausberge wiederholten mit einem 3:1 gegen Schlusslicht VV Humann Essen ihren Erfolg vom Hinspiel (3:0) und haben im ausgeglichenen Feld der Liga nun vier Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 8. Am Abend gelang den Herren des 1. VC Minden dann ein 3:2 gegen TVK Wattenscheid (Hinspiel 3:0), nach dem man ebenfalls über ein Vier-Punkte-Polster verfügt. In die erwartete Niederlage einwilligen mussten beim 0:3 unterdessen die Damen II der SG Volley in der Verbandsliga beim Rangdritten Post SV Bielefeld.

1. VC Minden – TVK Wattenscheid 3:2 (20:25, 23:25, 25:17, 25:20, 15:11). Nach den letzten guten Ergebnissen der Wattenscheider hatte VC-Spielertrainer Jörg Hinsken einen starken Gast erwartet, wurde in seiner Voraussicht dann auch bestätigt und war nach dem Sieg dann letztlich auch zufrieden. Gegenüber dem Mindener 3:0 vom Hinspiel hatten sich die Wattenscheider u. a. mit einem neuen Diagonalspieler verstärkt und zeigten sich auch in der Annahme verbessert. Hier hatten wiederum die Mindener zunächst ihre Probleme. Doch nach den beiden verlorenen Sätzen stabilisierte sich hier die Leistung. „Dann kam auch der Siegeswille durch“, freute sich Hinsken über die kämpferischen Qualitäten seiner Mannschaft. Am Ende war diese dann auch konditionell noch voll da, während der Gast immer mehr abbaute. „Nun müssen wir gegen Gütersloh nachlegen“, blickte der VC-Spielertrainer dann auch schon der Auswärtspartie am kommenden Samstag entgegen, in der man dem Klassenziel weiter näher kommen will.
1. VC Minden: Bajrami, Beckebans, Rademacher, Betz, Gurschinski, Hinsken, Siemens, Tischler, Wittek.

SG Volley Minden/Hausberge – VV Humann Essen 3:1 (25:22, 20:25, 25:21, 25:15). „Ich hatte kaum noch Stammspielerinnen und musste improvisieren“, klagte Trainer Jens Jäger. Die eingesetzten Spielerinnen rechtfertigten aber voll das in sie gesetzte Vertrauen und machten am Ende den eingeplanten Sieg perfekt, nach dem es anfangs nicht so recht ausgesehen hatte. Da musste man sich erst noch finden, machte viele Fehler und verschlug in den beiden ersten Sätzen insgesamt 17 Aufgaben. Die aus der 2. Mannschaft erstmals eingesetzte Kristina Chabrouskaya brachte schließlich immer mehr Ruhe ins Spiel, und im dritten Satz schlug man dann auch den Siegkurs ein. Zwar war auch dieser umkämpft, doch lag die SG über 19:14 und 21:17 immer mit einigen Ballpunkten vorn. „Im vierten Satz konnte ich mich dann endlich hinsetzen“, beschrieb Jäger das Gefühl, dass nunmehr alles nach Plan lief. Man spielte stabil, und Rita Laschenko sorgte mit sechs Angaben in Folge zum 22:11 fast allein für das Happy-End. Ein Sonderlob erhielt auch Carolin Bastemeyer. Auf eine Rückkehr der verletzten Susanne Gieseking und Vera Stenzel hofft Jäger in spätestens drei Wochen. Noch ohne Training, saß Inga Amshoff wenigstens schon wieder auf der Bank.
SG Volley Minden/Hausberge: Bastemeyer, Graef, Henke, Laschenko, Meier, Chabrouskaya, Heuke, Amshoff.

Post SV Bielefeld – SG Volley Minden/Hausberge II 3:0 (25:16, 25:17, 25:21). Die erwartete Niederlage konnte die Stimmung in der Mannschaft nicht trüben. „Bielefeld war eindeutig stärker besetzt und besser“, bekannte Trainer Yuri Chabrouski und hofft auf die nächsten drei Spiele gegen Gegner, gegen die man allesamt punkten kann. Gesundheitliche Probleme ließen bei seinen Mädchen in Bielefeld keine Topform zu. Zudem fehlte Trainer-Tochter Kristina Chabrouskaya, die man an die Erste ausgeliehen hatte. Nicole Schwarze machte als Zuspielerin ihre Sache aber gut, und den dritten Durchgang hielt man bis zum 17:17 völlig offen.
SG Volley Minden/Hausberge II: Brinkmeier, Gripp, Horstmeier, Moor, Hansing, Schmidt, Stark, Schwarze.


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