Melissa Feige versucht hier für 1. VC Minden II im Bezirksliga-Derby gegen MTV Hausberge II die Portanerinnen Katja de Vink, Annette Burghard und Maren Schweitzer (von rechts) zu überwinden. MTV-Coach Jürgen Burghard beobachtet die Aktion.

VC-Reserve: Totgesagte gibt ein Lebenszeichen

Mit Dirk Möller zum 3:2 über Sennestadt / Auch Eintracht-Damen feiern ersten Sieg im neuen Jahr

Die Durststrecke ist vorbei: Am dritten Spieltag des neuen Jahres haben in den Volleyball-Landesligen heimische Teams endlich die ersten Siege des neuen Jahres feiern können.

Für die Damen von Eintracht Minden war dies besonders wichtig, da auch der Rangachte SC GW Paderborn II (3:0 bei Schlusslicht VC Schwaney) erfolgreich war. Mit dem klaren 3:0 (25:15, 25:18, 25:15) gegen den Tabellenvorletzten TuS Brake wahrte der Mindener Wiederaufsteiger um Klaus Below somit die zwei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 8.
„Totgesagte leben (zunächst) länger“ meldeten unterdessen die Herren II des 1. VC Minden: Das Schlusslicht feierte in Oerlinghausen mit einem 3:2 (25:20, 10:25, 19:25, 25:18, 15:13) über den Tabellenvorletzten SF Sennestadt seinen dritten Saisonsieg und hat danach noch vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 8. Nach gutem Beginn und dann dem „klassischen Einbruch“ brachte im Spiel die Wende die Einwechselung von Routinier Dirk „Immer feste“ Möller, der nach dreijähriger Pause und nur einer Trainingseinheit mit konsequenten Angriffen und guter Blockarbeit überzeugte.

Jahn-Herren trotz 1:3 weiter auf Platz 2

Nach einem 1:3 (23:25, 25:15, 19:25, 16:25) gegen Kreiskonkurrent OTSV Pr. Oldendorf wartet unterdessen TV Jahn Minden im neuen Jahr weiter auf den ersten Erfolg. Mit nun 14:10 Punkten ist man allerdings noch immer Tabellenzweiter.

In der Bezirksliga feierte der VfB Gorspen-Vahlsen gegen Tabellennachbar TuS Leopoldshöhe mit einem 3:1 (23:25, 25:16, 25:17, 25:19) im Kampf um den Klassenerhalt einen enorm wichtigen Erfolg. Weiter im vorderen Drittel mischen die Routiniers des 1. VC Minden mit; die „Dritte“ feierte beim 3:2 (25:20, 24:26, 22:25, 25:22, 15:5) gegen HSC Alswede einen „historischen“ Sieg vor allem dank einer starken Feldabwehr und hier insbesondere Peter Heimann. Und zu einem Sieg hätte es fast auch für die VSG Porta Westfalica gereicht, die dem FC Augustdorf beim 2:3 (24:26, 25:22, 21:25, 25:21, 15:17) erst in der Verlängerung des Tiebreaks unterlag.

In der Bezirksliga der Damen, in der – wie gemeldet – GWD Minden seine Mannschaft zurückgezogen hatte, standen sich die beiden verbliebenen weiteren heimischen Teams am Samstag an der Parkstraße zum direkten Duell gegenüber, wobei 1. VC Minden II mit Vereinschef Peter Mehwald auf der Bank mit 1:3 (9:25, 15:25, 25:23, 24:26) die Punkte MTV Hausberge II um Jürgen Burghard überlassen musste. Die Hausbergerinnen blieben Zweiter, die Mindenerinnen Siebte im nur noch acht Teams umfassenden Feld.


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