Zum Rückrunden-Start gelingen nur Satzgewinne

Oberliga-Damen und Verbandsliga-Herren kämpfen mit personellen Engpässen in Lüdinghausen und Oerlinghausen

Keinen erfolgreichen Start in die Rückrunde hatten am Wochenende die klassenhöchsten heimischen Volleyball-Mannschaften. Die Damen der SG Volley Minden/Hausberge verloren mit 1:3 beim Rangdritten SC Union Lüdinghausen und konnten als Vorletzter nichts für den Klassenerhalt tun. Und die Verbandsliga-Herren des 1. VC Minden mussten sich mit dem gleichen Ergebnis beim TSV Oerlinghausen geschlagen geben, belegen aber weiter Platz 3.

SC Union Lüdinghausen – SG Volley Minden/Hausberge 3:1 (25:18, 15:25, 25:17, 25:20). Im Gegensatz zum mit 0:3 verlorenen Hinspiel hatte Lüdinghausen diesmal alle Spielerinnen zur Verfügung, während SG-Trainer Jens Jäger arge personelle Probleme hatte. „Wir haben praktisch ohne Vier gespielt“, so der Coach, der mit der Vorstellung seiner Spielerinnen aber nicht unzufrieden war: „Das Niveau war gut. Wir haben vom Lüdinghauser Trainer viel Lob bekommen, und es hat auch Spaß gemacht. Uns haben aber die Routiniers gefehlt, und so waren wir leicht auszurechnen.“ Für die fehlenden Stellerinnen Katja Fricke (Klausurarbeit) und Vera Stenzel (verletzt) übernahm Anja Buck das Zuspiel und machte ihre Sache ebenso gut wie Kira Frohwitter aus der MTV-Reserve als Diagonalspielerin. Sarah Hansing (Gruppe) und Mirja Henke standen diesmal ebenfalls nicht zur Verfügung. So benötigte die Mannschaft den ersten Satz zum Einspielen, fand sich dann aber und gewann mit einer starken Außen Gesa Kuna Durchgang 2 zum Ausgleich. In Satz 3 führte eine Angabenserie zum vorentscheidenden 1:8-Rückstand, doch im immerhin 22 Minuten dauernden vierten Durchgang schnupperte man noch einmal am Satzgewinn. Letztlich aber fehlte eine routinierte Stellspielerin.
SG Volley Minden/Hausberge: Buck, Amshoff, Frohwitter, Heuke, Kuna, Gieseking, Faber, Meier.

TSV Oerlinghausen – 1. VC Minden 3:1 (29:27, 22:25, 25:18, 25:18). – Personelle Engpässe führten letztlich auch zur Niederlage der Mindener Herren, die ohne Alexander Betz (Bundeswehr), Bekim Bajrami (Studium) und Silvio Große (tritt kürzer) auskommen mussten. Zudem machten die Detmolder diesmal mit gefährlichen Aufschlägen wesentlich mehr Druck als im Hinspiel, das Minden noch 3:1 gewonnen hatte. Unglücklich in der Verlängerung ging zudem der 1. Satz verloren, nachdem man lange geführt hatte. Minden glich zwar aus und hielt auch in Durchgang 3 bis zum 16:15 mehr als mit, doch brachte hier eine Angabenserie zum 16:22 die Vorentscheidung. Ähnlich verlief Satz 4, in dem man allerdings ständig knapp hinten lag.
1. VC Minden: Henning, Siemens, Moor, Friedrichs, Tischler, Hermuth, Sander, Frohne, Stegmann, Gurschinski, Jansen.


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