Volleyballer setzen Negativserie fort
Portaner Damen und Herren des 1. VC bleiben in Hamm und Paderborn ohne einen Satzgewinn
Die klassenhöchsten heimischen Volleyball-Teams haben am 3. Rückrunden-Spieltag ihre Negativserien fortgesetzt, diesmal gar ohne einen Satzgewinn.
Hammer SC – SG Volley Minden/Hausberge 3:0 (25:20, 25:18, 25:20). – „Schade, das war ein schlagbarer Gegner. Aber wir haben zu ängstlich und vorsichtig gespielt, zu viel gedacht und den Kopf nicht frei bekommen“, trauerte SG-Trainer Jens Jäger in Hamm durchaus zu holenden Punkten für den Klassenerhalt nach. Mit acht Spielerinnen war man nach Hamm gereist und dem Gastgeber dort ein ebenbürtiger Gegner. „Hätten wir wie zuletzt gegen Detmold aus dem Bauch heraus und mit Spaß gespielt, wäre der Sieg unser gewesen“, haderte der SG-Coach: „Die hätten die Denkmurmel ausschalten sollen.“ So aber fanden die Hausbergerinnen nie zu ihrem Spiel und verzettelten sich zumeist in Einzelaktionen. Nur phasenweise kam Spielfluss auf, dann riss der Faden wieder. Alle drei Sätze dauerten um die 20 Minuten. In Durchgang 1 gerieten die Portanerinnen schnell mit 4:10 ins Hintertreffen, spielten dann gleichwertig mit, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Lange ausgeglichen verlief der zweite Satz, ehe Hamm vorentscheidend auf 19:15 davonzog und mit druckvolleren Angaben den Sack zumachte. Nach Umstellungen ind er Mannschaft lag die SG in Durchgang 3 zunächst immer knapp vorn, doch nach dem 18:18 war’s schnell vorbei.
SG Volley Minden/Hausberge: Fricke, Gieseking, Kuna, Amshoff, Meier, Buck, Henke, Brinkmeier.
VBC Paderborn – 1. VC Minden 3:0 (25:16, 27:25, 25:18). „Im Moment läuft’s einfach nicht. Im Angriff und im Block machen wir zu wenig Punkte, die Abwehr wackelt, und in der Annahme sind wir nicht stabil genug“, zählte Spielertrainer Simon Stegmann nach der vierten Niederlage in Folge eine Reihe von Punkten auf, an denen es derzeit krankt. Mit Bekim Bajrami, Constantin Moor, Jan Frohne und Christian Henning standen gleich vier Spieler nicht zur Verfügung, für die mit Johann Friesen und Leon Menge aber zwei hoffnungsvolle Spieler aus der Reserve aushalfen. In den Sätzen 1 und 3 geriet man jeweils klar in Rückstand, in Durchgang 2 verwandelten die Mindener nach dem 24:23 ihren Satzball, doch der Schiedsrichter sah die Situation anders.
1. VC Minden: Siemens, Friedrichs, Tischler, Hermuth, Sander, Stegmann, Gurschinski, Jansen, Friesen, Menge.


Berichte



