Sebastian Jansen (links) zeigte auf der Zuspieler-Position eine gute Leistung, und Routinier Constantin Moor überzeugte beim Mindener Sieg ebenfalls.
Sebastian Jansen (links) zeigte auf der Zuspieler-Position eine gute Leistung, und Routinier Constantin Moor überzeugte beim Mindener Sieg ebenfalls.

Alter schützt vor Leistung nicht

Routiniers verhelfen Herren des 1. VC nach vier Niederlagen zum ersten Sieg im neuen Jahr

Nach vier Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurück gekehrt sind am 13. Spieltag der Volleyball-Verbandsliga die Herren des 1. VC Minden. Im Heimspiel an der Parkstraße gelang ihnen ein 3:0 gegen PSV Bielefeld II. Mit Zustimmung des Staffelleiters abgesagt worden war unterdessen – wie gemeldet – das Heimspiel der Oberliga-Damen der SG Volley Minden/Hausberge gegen den RC Sorpesee, nachdem die Gastgeberinnen Atteste für Verletzungen und Erkrankungen von gleich sieben Spielerinnen vorgelegt hatten. Ein Nachtragstermin stand gestern noch nicht fest.

1. VC Minden – PSV Bielefeld II 3:0 (25:22, 25:23, 25:23). – Gut, dass der VC auf eine Riege erfahrener Recken zurückgreifen kann. Das Team erfüllte die von Trainer Simon Stegmann geäußerten Hoffnungen auf einen Sieg gegen den alten Rivalen aus Bielefeld – und die „Alten“ hatten großen Anteil daran. Stegmann überraschte die Zuschauer schon zu Beginn: Als Zuspieler gab er Sebastian Jansen das Vertrauen, der lange verletzt war und in der Saison erst wenig Spielpraxis sammeln konnte. Als Libero schickte er den etatmäßigen Außenangreifer Stefan Sander aufs Feld – und beide machten ihre Sache richtig gut.

Dabei war die Ausgangslage alles andere als perfekt: Stegmann selbst konnte wegen Krankheit nicht spielen, und mit Jan Frohne stand ein zweiter Spieler der ersten Sechs nicht zur Verfügung. Dafür stand Silvio Große auf Diagonal wieder einmal in der Startaufstellung, die Außen waren mit Maximilian Tischler und einem genesenen Bekim Bajrami gut besetzt, und über die Mitte zeigten die „Urgesteine“ Bernd Gurschinski und Constantin Moor, dass sie immer noch erste Wahl sind.
Im dritten Satz legte Stegmann noch mal ein paar Jahre drauf: Markus Herrmuth kam für Silvio Große (gute Aufschläge!) und rechtfertigt seinen Einsatz durch nahezu fehlerloses Spiel.

Pech für Bielefeld gleich zu Beginn des ersten Satzes: Die Gäste verloren durch eine unglückliche Abwehraktion einen Spieler wegen Verletzung und spielten dann zu sechst durch. Im gesamten Spiel gelang es keiner Mannschaft deutlich davon zu ziehen.

1. VC Minden: Friedrichs, Gurschinski, Herrmuth, Jansen, Sander, Siemens, Tischler, Moor, Bajrami, Große, Betz.


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