Einst Spielertrainer, nun an der Seitenlinie verantwortlich: Bernd Rust.

Rust: Potenzial für Klassenerhalt vorhanden

Ehemaliger Spielertrainer kehrt beim TuS Windheim als Nachfolger von Frank Jäkel an die Cheruskerstraße zurück

Im Frühsommer 2004 zog er noch als Spielertrainer auf dem Rasen die Fäden. Nun will Bernd Rust als Trainer seinen Heimatverein TuS Windheim ans Klassenziel führen. „Das soll noch einmal einen Schub nach vorn für die Mannschaft bringen, die wieder positive Schlagzeilen schreiben soll“, meldete gestern Michael Seeger als Vorsitzender Seniorenfußball die Verpflichtung des Nachfolgers für Frank Jäkel, der nach der letzten unglücklichen 2:5-Niederlage des A-Kreisligisten bei Makedonikos Minden das Handtuch geworfen hatte.
Wie Seeger ist sich auch Rust sicher, dass der aktuelle Tabellenzwölfte am 29. Mai nicht zu den Teams auf den Abstiegsplätzen gehören wird, auf die es derzeit sechs „heiße“ Anwärter gibt: „Ich freue mich auf die Aufgabe. Das nötige Potenzial für die Kreisliga A ist auf jeden Fall vorhanden, zumal jetzt auch die lange Verletzten wieder zur Mannschaft zurück kehren, unter denen einige Stammspieler waren.“

Eigentlich hatte der 43-jährige Bankkaufmann aufgrund beruflichen Veränderungen und nach seinem Ausstieg beim SV Rehburg bis zum Sommer eine Pause als Vereinstrainer einlegen und außer seiner Aufgabe als Koordinator Qualifizierung und Lehrarbeit im Fußballjugendkreis 23 nur die Mühlenkreis-Auswahl auf das Stemweder Pfingstturnier vorbereiten wollen. Doch als am Dienstag Seeger den nur 50 Meter von ihm entfernt wohnenden fragte, zögerte dieser nicht. „Auch die Mannschaft hat sich komplett für Rust ausgesprochen, der am Freitag erstmals das Training leiten wird“, so das Windheimer Vorstandsmitglied.

Bernd Rust, der vor 15 Jahren zunächst nach Ilvese zog, spielte schon in der C- und B-Jugend für den TuS und wohnt heute keine 500 Meter vom Sportplatz an der Cheruskerstraße entfernt. Im Jahr 2000 vom SV Obernkirchen gekommen, führte er als Nachfolger von Axel Winkelhake nach einer Vizemeisterschaft die Mannschaft im zweiten Jahr als Meister vor SVKT 07 in die Bezirksliga und dort dann auf die Plätze 11 und 8, ehe der C-Lizenz-Inhaber 2004 nach Obernkirchen zurückkehrte und Lutz Kreuz beim TuS übernahm.

Zum ersten der noch 15 verbleibenden Spiele ist am Sonntag in Windheim mit dem SV Bölhorst-Häverstädt immerhin der Tabellenvierte zu Gast: „Das ist für mich zwar ein schwieriger Auftakt, doch Punkte zu holen versuchen müssen wir gegen alle Mannschaften. Der Blick geht nach vorn, und wir wollen sportlich voran kommen.“

4.3.2011 minden-web


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