Julia Meier, Susanne Gieseking und Anja Buck (von rechts) strecken sich hier dem Angriff einer Gäste-Spielerin entgegen. Am Ende hieß es in Lerbeck 0:3 gegen die Damen der SG Volley.

Portaner Damen wehren acht Matchbälle ab

SG schlägt sich achtbar gegen Aufstiegsaspirant / In Durchgang 2 nach Aufgaben-Serie von Gesa Kuna gar 18:13 geführt

Nichts geschenkt bekam Aufstiegsaspirant RC Sorpesee in der Lerbecker Halle im Nachtragsspiel der Oberliga von den Volleyball-Damen der SG Volley Minden/Hausberge. Doch letztlich verpasste das Schlusslicht den durchaus möglichen Satzgewinn gegen den hohen Favoriten und kann nach dem 0:3 (19:25, 23:25, 23:25) Relegationsplatz 8 aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Die Planungen für die nächste Saison in der Verbandsliga hatten beim MTV Hausberge, bei dem nach der Auflösung der SG das Spielrecht verbleibt, ohnehin schon spätestens nach dem 0:3 am dritten Februar-Wochenende beim Drittletzten TV Dülmen begonnen. „Vier aktuelle Spielerinnen haben hierfür ihre Zusage bereits gegeben“, nannte Trainer Jens Jäger nach der gestrigen Partie einen Zwischenstand und will weiter seine Fühler ausstrecken.

Großartige personelle Möglichkeiten hatte er gestern Abend einmal mehr nicht. Einschließlich Libera Mirja Henke standen gerade acht Spielerinnen zur Verfügung. Erkrankt fehlte auch Zuspielerin Katja Fricke, doch war entgegen ihrer Ankündigung Anja Buck mit von der Partie, und diese übernahm dann auch den Part der Stellspielerin. „Das hat sie einmal mehr sehr gut getan“, lobte Jäger.

Mit dem ersten Durchgang war er unterdessen gar nicht zufrieden. Dem Gast genügte eine durchschnittliche Leistung, um über 3:4, 6:4, 11:5, 12:8, 16:10, 20:13 und 22:16 mit 25:19 die Nase vorn zu haben, weil bei den Gastgeberinnen zu viel schief lief und von Spielaufbau wenig zu sehen war. „Ich hatte keine personellen Möglichkeiten, um eingreifen zu können“, bedauerte Jäger.

Das besserte sich in Durchgang 2, und über 6:6 und 9:9 zogen nach dem 13:13 und einer Aufgaben-Serie von Gesa Kuna die Portanerinnen auf 18:13 davon. Doch Sorpesee fing sich und drehte über 21:21 zum 21:23 das Blatt.

In Satz 3 schienen dann über 3:6, 6:10, 7:18 und 10:20 alle Messen gelesen, doch rappelten sich die Jäger-Schützlinge noch einmal auf und verkürzten auf 13:22 und 15:24. Anja Buck kam da zum Aufschlag, und den Hausbergerinnen gelangen acht Punkte in Folge, ehe Sorpesee nach dem 23:24 erst den insgesamt neunten Matchball zum Spielgewinn nutzen konnte. Die Zuschauer hatten da noch einmal ihre Freude, doch für einen Sieg kam das SG-Team letztlich nicht infrage.

SG Volley Minden/Hausberge: Meier, Henke, Buck, Kuna, Heuke, Faber, Frohwitter, Gieseking.


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