Gesa Kuna (am Netz) sorgte mit 13 Sprungangaben in Folge im dritten Satz für eine Vorentscheidung zugunsten der Mindener Eintrachtlerinnen.
Gesa Kuna punktet mit 13 Sprungangaben in Folge
Eintracht-Damen feiern ausgelassen den zweiten Saisonsieg / Mindener Herren auch im dritten Spiel Sieger mit 3:1
Erneut einen erfolgreichen Sonntag hatten die beiden heimischen Volleyball-Verbandsligisten, die den Monat Oktober gestern mit zwei weiteren Siegen beendeten. Vor dem wegen der Herbstferien spielfreien Wochenende stehen nach drei Runden insgesamt fünf Siege und nur eine Niederlage zu Buche. Die Herren des 1. VC Minden waren zum dritten Mal, die Damen von Eintracht Minden zum zweiten Mal siegreich.
Eintracht Minden – PSV Bielefeld II 3:0 (25:23, 25:22, 25:15). – „Das waren zwei wichtige Punkte für uns“, freute sich Trainer Jens Jäger nach dem zweiten Punktepaar für das neu formierte Eintracht-Team, das gestern Abend dieses ausgiebig feierte. Hin und her wechselte die Führung im ersten Durchgang, ehe über 20:20 und 23:23 nach langen 29 Minuten die Mindenerinnen das bessere Ende für sich hatten. In Durchgang 2 schoben sich die Gastgeberinnen beim 13:11 erstmals nach vorn, gaben die Führung dann aber nicht mehr ab. Positiv machte sich dabei eine Umstellung bemerkbar, die neue Impulse brachte.
Kurios verlief dann der dritte Durchgang. Nach vielen Fehlern auf beiden Seiten stand es 6:5, 10:8 und 11:11, ehe Gesa Kuna ganz allein diesen Satz entschied: Unglaubliche 13 Sprungangaben in Folge waren für die Bielefelderinnen nicht im Spiel zu halten und brachten Minden Ballpunkte bis zum 24:11. Und der Rest war dann Formsache.
Eintracht Minden: Kuna, Meier, Smoes-Gieseking, Harlake, Völker, Neuhaus, Czempik, Öttking.
TSC Eintracht Dortmund – 1. VC Minden 1:3 (25:22, 23:25, 19:25, 16:25). – „Wenn wir jedes Mal 3:1 gewinnen, dann sind wir am Saisonende glücklich“, kommentierte Trainer Simon Stegmann das dritte 3:1 der Mindener schmunzelnd. Die Mindener hatten anfangs Probleme mit dem starken Gegner und dessen großgewachsenen Spielern, und zunächst wurden auch Stegmanns taktische Anweisungen nicht so recht umgesetzt. Doch dann „las“ man das Spiel des Gastgebers immer besser, und die Sätze Nummer 3 und 4 wurden relativ deutlich gewonnen. Dabei setzte man sich allerdings jeweils erst im letzten Drittel ab, und so verlief die Partie durchweg spannend. Um den Sieg bangen musste man allerdings nicht.
Verzichten mussten die Mindener auf die verletzten Bekim Bajrami und Markus Herrmuth sowie die Urlauber Bernd Gurschinski und Constantin Moor. Steller Christian Siemens saß verletzt auf der Bank, aber Sebastian Jansen vertrat ihn sehr gut.
1. VC Minden: Sander, Frohne, Siemens, Tischler, Große, Betz, Friesen, Rempel, Jansen, Stegmann.
24.10.2011 minden-web






