Constantin Moor und Christian Siemens (von rechts) versuchen hier einen Bielefelder Angriff zu blocken.

Mindener halten mit viertem 3:1 Erfolgskurs

Annahmeschwächen rechtzeitig in den Griff bekommen / Eintracht-Damen verlieren bei Titelaspirant erst im Tiebreak

Im vierten Spiel bereits den vierten 3:1-Erfolg landeten gestern Abend gegen Post SV Bielefeld II die Verbandsliga-Volleyballer. Knapp im Tiebreak verloren unterdessen bereits am Samstagabend beim noch ungeschlagenen Verbandsliga-Tabellenführer BSV Ostbevern die neu formierten Damen von Eintracht Minden, die mit einem ausgeglichenen Konto zu Buche stehen.

1. VC Minden – Post SV Bielefeld II 3:1 (17:25, 25:23, 25:20, 25:17). – Arge Probleme hatten die Mindener anfangs, als die Gäste aus Bielefeld mit starken Angaben mächtig Druck machten. Annahmeschwächen verhinderten, dass die Gastgeber ein eigenes Spiel aufziehen konnten, und so ging über 4:11 und 7:17 der erste Satz klar verloren. Dann aber wurden die Mindener in der Annahme stabiler und konnten deshalb selbst ein variableres Spiel aufziehen. „Wir haben uns gemeinsam aus der Schlinge gezogen und uns gegenseitig gepusht“, freute sich Spielertrainer Simon Stegmann über die Wende. Im Angriff wurde nun variantenreicher und stärker gespielt, und in den Durchgängen 3 und 4 hatte man den Gast im Otto-Michelsohn-Sportzentrum dann endgültig im Griff und geriet nicht mehr in Gefahr. Nur Zuschauer war Bekim Bajrami, der sich im Training einen Finger ausgekugelt hatte, und außerdem fehlten Sebastian Jansen und Bernd Gurschinski.

1. VC Minden: Sander, Frohne, Siemens, Tischler, Große, Betz, Friesen, Moor, Rempel, Stegmann.

BSV Ostbevern – Eintracht Minden 3:2 (25:16, 24:26, 25:17, 23:25, 16:14). – Trotz der knappen Niederlage war die Stimmung nach dem Spiel gut, und die Trainer Sebastian Kuna und Jens Jäger waren mit der gezeigten Leistung gegen einen Titelaspiranten sehr zufrieden. Letzterer ärgerte sich nur fürchterlich über „drei dumme Fehler“, die am Ende des Tiebreaks nach immerhin 122 Spielminuten den Ausschlag gaben. Doch Punkteteilungen gibt’s im Volleyball nun einmal nicht: „Letztlich fehlte uns etwas an Glück und Stabilität. Ostbevern spielte da doch etwas konstanter in der Leistung.“ Starke Aufgaben der Gastgeberinnen ließen die Eintracht in Durchgang 1 ständig einem Rückstand hinterherlaufen, während man in Satz 2 zumeist knapp führte und nach dem 22:22 sich das bessere Ende erkämpfte. Durchgang 3 war das Spiegelbild des ersten Satzes. In Durchgang 4 wurde ein 2:7 über 10:10 in ein 18:14 und 22:18 gedreht, ehe es am Satzende noch einmal eng wurde. Hin und her ging es im Tiebreak, ehe die letzten drei Bälle den Ausschlag gaben.

Eintracht Minden: Kuna, Meier, Smoes-Gieseking, Harlake, Völker, Neuhaus, Czempik, Dexheimer, Koppe.


Berichte von Meisterschaftsspielen

  • Berichte  Mindener halten mit viertem 3:1 Erfolgskurs
  • 12. März  „Ganze Hausmauer vom Herzen gefallen“
  • 5. März  Mit Enttäuschungen auf Zielgerade gebogen
  • 6. Februar  Eintracht-Damen feiern den ersten Auswärtssieg
  • 12. Dezember  Eintracht Mindens Team zuhause eine Bank
  • 10. Dezember  VC mit Titelfavorit weiter auf Tuchfühlung
  • 21. November  Nach klaren Führungen noch gezittert
  • 7. November  Mindener halten mit viertem 3:1 Erfolgskurs
  • 24. Oktober  Gesa Kuna punktet mit 13 Sprungangaben in Folge
  • 3. Oktober  VC-Herren nach kräftezehrendem Match 3:1
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