Gerhard John (links) und Fritz Struckmeyer während der Versammlung.

Frauenfußball im Kreis auf dem Vormarsch

Zur kommenden Saison in der Kreisliga vier Neulinge / „Staffel sehr pflegeleicht” / Gerhard John bleibt im Amt

Frauen- und Mädchen-Fußball ist im heimischen Kreis weiter auf dem Vormarsch. Das wurde deutlich beim Staffeltag der westfälischen Frauen-Kreisliga 1 im Sportheim von SV Kutenhausen-Todtenhausen.

Staffelleiter Gerhard John (Petershagen) konnte hierzu nähmlich Vertreterinnen und Vertreter von vier Vereinen begrüßen, die in der kommenden Saison erstmals mit einer Frauen-Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen werden: RW Maaslingen, SG Holzhausen/Hausberge, TuS Eintracht Tonnenheide und SV Hüllhorst-Oberbauerschaft. Dem Mehr an Frauen-Mannschaften hat auch der westfälische Verband Rechnung getragen und eine zusätzliche Kreisliga-Staffel zur neuen Spielzeit eingerichtet. Die heimische Staffel 1 unterdessen ist nunmehr fast eine rein Minden-Lübbecker Angelegenheit, sieht man einmal vom SC Vlotho ab, dem einzigen dieser zugeordeneten Herforder Kreisvertreter.

Mit TuS Victoria Dehme, RW Rehme und Kreisliga-Meister SV Kutenhausen-Todtenhausen in der Bezirksliga sowie Absteiger TuS Wasserstraße, SV Weser Leteln, Union Minden, SVKT 07 II und den beiden Neulingen RW Maaslingen und SG Holzhausen/Hausberge in der Kreisliga (SV Bölhorst-Häverstädt meldete hier sein Team ab) kommt der Fußballkreis Minden inzwischen auf insgesamt neun Frauenmannschaften. Und inzwischen zehn sind es im Kreis Lübbecke mit SC Isenstedt in der Bezirksliga sowie Spvg Union Varl, VfL Frotheim, TuS Tengern, TuS Eintracht Tonnenheide, BSC Blasheim, HSC Alswede, SV Hüllhorst-Oberbauerschaft, FC Oppenwehe und Tura Espelkamp in der kommenden Kreisliga-Runde.

Diese beginnt für die 16 Teams am Wochenende 18./19. August. Nach dem Hinrunden-Schluss (1./2. Dezember) ist acht Tage später noch der erste Rückrunden-Durchgang vorgesehen. Neustart nach der Winterpause ist bereits am 16./17. Februar und Saisonschluss am 31. Mai. Die meisten Teams tragen ihre Heimspiele samstags ab 17 Uhr oder sonntags ab 11 Uhr aus. Zu einer Tagung in der Winterpause will man sich nicht treffen. John: „Die wenigen Probleme lösen wir so.” Wie in den höheren Männer-Klassen brauchen nun auch die Frauen-Kreisligisten Gegner und Schiedsrichter nicht mehr schriftlich einzuladen; dieses übernimmt nunmehr online per E-Mail das DFBnet.

„Dis Staffel ist sehr pflegeleicht”, hatte John zuvor seinen Bericht über die zurückliegende Spielzeit geschlossen, in der nur jeweils sechs rote und gelb-rote Karten zu registrieren waren. Nach seiner Entlastung fungierte Fritz Struckmeyer, Lübbecker Kreisvorsitzender und Beisitzer im FLVW-Verwaltungsrat, als Wahlleiter. Johns Wiederwahl bei einer Enthaltung war dann keine Frage: „Ich mach's aber nur noch die nächsten drei Jahre, dann soll möglichst eine Frau das Amt übernehmen. Ich bin schließlich nicht mehr der Jüngste.”

Namens Meister und Gastgeber SVKT 07 die Versammelten begrüßt hatte eingangs auch Vereinsvorsitzender Friedrich Rodenberg, der von inzwischen 40 Frauen und 60 Mädchen im Klub berichtete: „Eine tolle Entwicklung seit den Anfängen im Jahr 1999.”

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