Hubertus Kieslich lebt nicht mehr
| Der Fußball-Kreis Minden trauert um Hubertus Kieslich. Der langjährige Vorsitzende starb am Dienstag, 29. Januar, im Alter von 81 Jahren. Der Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland führte den Kreis Minden im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) von 1973 bis 1992, als er sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte. "Wir verlieren in Hubertus Kieslich eine einmalige Persönlichkeit, deren Liebe immer dem Fußball gegolten hat", würdigte ihn sein Nachfolger im Amt, Walter Schütte: "Sein Tod kommt für uns alle überraschend." |
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| Hubertus Kieslich wurde am 1. Juli 1920 in Breslau geboren. 1930 begann er seine Sportler-Laufbahn als Leichtathlet im Reichsbahn-Sportverein Breslau, wo er 1934 auch seine Begeisterung zum Fußball entdeckte. Nach 1945 konnte Kieslich aufgrund einer schweren Kriegsverletzung sportlich nicht mehr aktiv sein. 1949 führte ihn der berufliche Weg zum Bundesbahn-Zentralamt (BZA) nach Minden. Noch im selben Jahr schloss Kieslich sich dem ESV Minden an, wo er 1950 als Spielausschuss-Obmann und Betreuer der ersten Mannschaft auch seine ehrenamtliche Tätigkeit begann. Schon 1952 wurde der Verstorbene zum kommissarischen Staffelleiter ernannt, was er bis 1973 blieb. |
| Im selben Jahr wurde Hubertus Kieslich zum Vorsitzenden des FLVW-Kreies Minden gewählt. Dieses Amt übte er bis 1992 aus, ehe ihn Walter Schütte beerbte. Hubertus Kieslich erhielt 1983 die DFB-Verdienstnadel und war zudem Träger der FLVW- und WFV-Verdienstnadeln in Gold und Silber. |
| 4.2.2002 MI-SPORT.DE |

