Acht Schiedsrichter für Treue geehrt
Vereinigung des Mindener Fußballkreises besteht seit nunmehr 80 Jahren
Ehrungen und Grußworte standen bei der 80-Jahr-Feier der Schiedsrichter-Vereinigung des Fußballkreises Minden im Blickpunkt, ehe bei Speis und Trank und Tanz die Geselligkeit zu ihrem Recht kam.
Kreis-Schiedsrichter-Obmann Udo Quast begrüßte im Saal der Gaststätte Dörmann in Gorspen-Vahlsen hierzu neben fast sämtlichen heimischen Unparteiischen und ihren Ehefrauen besonders vom Verbands-Schiedsrichterausschuss dessen Vorsitzenden Rolf Kühl (Holzwickede) und Beisitzer Hans-Georg Günther (Warburg), aus dem Mindener Kreis den Vorsitzenden Walter Schütte, Kassierer Gerhard John, Geschäftsführer Thomas Schickentanz und Jugendobmann Manfred Büsching sowie aus den Nachbarkreisen Lübbecke und Herford u. a. deren Schiedsrichter-Obleute Karl-Heinz Strunk (Rahden) und Dieter Wiebusch (Bünde), alle nebst ihren Ehefrauen.
Kühl und Günther zeichneten drei Mindener Schiedsrichter für mehr als 25-jährigen Einsatz mit der Ehrenurkunde des westfälischen Verbandes aus: Karl-Heinz Büsching (TSG Neuenknick), Joaquim Pinheiro (TuS Windheim) und Bernhard Sölter (TuS Döhren). Durch den Kreis geehrt für 15-jährige Zugehörigkeit zur Schiri-Vereinigung wurden mit der Silbernen Ehrennadel des Kreises Horst Böttger (RW Rehme), Helmut Orth (TuS Porta), Sascha Orth (TuS Porta), Horst Reising (TuS Döhren) und Thomas Schickentanz (TuS Barkhausen).
Mit Ingo Kaiser und Edgar Fitzau (TuS Windheim), Andre und Gert Pulter (FT Dützen) sowie Nils und Gunnar Schladitz (SV Weser Leteln) pfeifen derzeit im Übrigen noch drei weitere Vater-Sohn-Paare für den Mindener Fußballkreis.
Kreisvorsitzender Walter Schütte merkte in seinen Grußworten an, dass in den letzten Jahren die Zahl der spielenden Mannschaften zwar gesunken ist, der Spielbetrieb (Frauen, Altherren, Turniere, Hallenspiele) aber angewachsen sei: "Dennoch dürfen wir nicht von der Marschroute ,Klasse statt Masse' abrücken, nur um das Soll zu erfüllen." Wie Schütte dankte auch Rolf Kühl insbesondere den Ehefrauen und Partnerinnen der heimischen Schiedsrichter, die viel Verständnis für die viel Zeit kostende Tätigkeit ihrer Männer aufbringen.
November 2001 MI-SPORT.DE

