Weserspucker junior geht nach Osnabrück

VfL-Nachwuchs triumphiert vor Wolfsburg 
Sponsoren-Vertreter Carsten Brilka überreicht hier den Pokal an den VfL Osnabrück. 
 

Der „Weserspucker junior“ geht für ein Jahr nach Osnabrück: Mit 1:0 gewann der VfL das Endspiel des hochkarätig besetzten C-Jugend-Hallenfußball-Turnieres von Union Minden gegen den VfL Wolfburg.

Die Osnabrücker traten damit die Nachfolge des FC St. Pauli an, der diesmal in der Kampa-Halle nicht am Start war. Man hätte nicht mit der stärksten Mannschaft kommen können, da man für ein Turnier in Bremerhaven zugesagt hatte, und verzichtete so ganz auf die mögliche Cupverteidigung. Der VfL Osnabrück, der mit dem 1:0 im Finale gegen VfL Wolfsburg seinen Sieg aus der Vorrunde (2:0) wiederholte, war aber ein würdiger Nachfolger. Die Osnabrücker setzten sich zuvor im Halbfinale mit 3:0 gegen den VfL Bückeburg durch, der für Hannover 96 ins Feld gerutscht war, während die Wolfsburger mit 4:3 den 1. FC Magdeburg ausschalteten, der nach einem 4:2 im kleinen Finale gegen Bückeburg schließlich Dritter wurde.

Etwas Pech mit der Gruppeneinteilung für die Vorrunde hatte die Mannschaft des Gastgebers. Die Schützlinge von Andreas Fuchs hatten in der Gruppe A mit Osnabrück (1:3) und Wolfsburg (0:6) gleich beide spätere Finalisten zum Gegner. Während die Gruppensieger für das Viertelfinale gesetzt waren, stritten die Gruppenzweiten und -dritten im Achtelfinale um die weiteren vier Viertelfinal-Plätze. Die Mindener mit Yannik Baumgartner, Mathias Lorenz, Patrick Tiemann, Jan-Christoph Rüter, Mike Witt, Kevin Unger, Fernando Marschall, Thomas Mizel und Andre Fuchs setzten sich hier zwar mit 5:3 gegen Eintracht Braunschweig durch, doch das Viertelfinale war nach dem 2:5 gegen den 1. FC Magdeburg dann die Endstation.

Die Magdeburger stellten im übrigen mit Daniel Kalangk den besten Torwart und mit Benjamin Güth den besten Feldspieler. Als erfolgreichster Torschütze wurde der farbige Wolfsburger Sunda Luznaka ausgezeichnet. Die Schiedsrichter Reinhard Beining (Union Minden), Jörg Schilg (SV Päpinghausen-Cammer) und Gunnar Schladitz (TuS Holzhausen/Porta) hatten bei der fairen Gangart der Teams keine Probleme.


Statistik

Gruppe A: 1. VfL Osnabrück 6 / 5:1, 2. VfL Wolfsburg 3 / 6:2, 3. Union Minden 0 / 1:9. - Minden - Osnabrück 1:3, Wolfsburg - Minden 6:0, Osnabrück - Wolfsburg 2:0.

Gruppe B: 1. 1. FC Magdeburg 6 / 6:3, 2. SV Werder Bremen 3 / 4:3, 3. FC Gütersloh 2000 0 / 3:7. - Gütersloh - Bremen 1:3, Magdeburg - Gütersloh 4:2, Bremen - Magdeburg 1:2.

Gruppe C: 1. SC Verl 4 / 6:5, 2. SC Paderborn 07 3 / 3:3, 3. VfL Bückeburg 1 / 7:8. - Bückeburg - Paderborn 2:3, Verl - Bückeburg 5:5, Paderborn - Verl 0:1.

Gruppe D: 1. LR Ahlen 4 / 8:0, 2. Eintracht Braunschweig 4 / 3:0, 3. SC Grün-Weiß Paderborn 0 / 0:11. - Braunschweig - Paderborn 3:0, Ahlen - Braunschweig 0:0, Paderborn - Ahlen 0:8.

Achtelfinale: VfL Wolfsburg - SC Grün-Weiß Paderborn 9:2, SV Werder Bremen - VfL Bückeburg 1:2, SC Paderborn 07 - FC Gütersloh 2000 4:5, Eintracht Braunschweig - Union Minden 3:5.

Viertelfinale: VfL Osnabrück - LR Ahlen 4:3, VfL Wolfsburg - SC Verl 5:2, Union Minden - 1. FC Magdeburg 2:5, FC Gütersloh 2000 - VfL Osnabrück 1:5.

Halbfinale: VfL Wolfsburg - 1. FC Magdeburg 4:3, VfL Bückeburg - VfL Osnabrück 0:3.

Um Platz 3: 1. FC Magdeburg - VfL Bückeburg 4:2.

Endspiel: VfL Wolfsburg - VfL Osnabrück 0:1.

15.1.2006 MI-SPORT.DE