Adrian Schürmann holt 400-m-Hürden-Titel
Barkhauser düpiert in Ulm sämtliche Favoriten / Kirsten Klose auf Platz 6
Adrian Schürmann von der LG Porta Westfalica hat sich bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm überraschend den Titel über 400 m Hürden gesichert.
Der Barkhauser war zu den nationalen Titelkämpfen ins Donaustadion mit dem sechstbesten Meldeergebnis angereist und düpierte am Ende alle Favoriten. Bereits in seinem Vorlauf lief der Barkhauser hinter dem Wattenscheider Henning Hackelbusch die zweitschnellste Zeit aller Starter. Im Endlauf gestern Abend ließ Schürmann in 50,53 Sekunden nicht nur diesen hinter sich (Fünfter in 51,58), sondern auch die eigentlichen Favoriten Andreas Wickert (Rudow / 50,78), Jan Schneider (Sindelfingen / 50,85) und Christian Duma (LG Eintracht Frankfurt / 51,38), die hinter ihm die Plätze 2 bis 4 belegten. Nach seinen 50,37 Sekunden vor zwei Jahren lief Schürmann die insgesamt zweitschnellste Zeit seiner Karriere, obwohl er wegen einer starken Lungenentzündung Anfang des Jahres lange pausieren musste und seinen erst vierten Wettkampf der Saison bestritt.
Kirsten Klose (Eintracht Minden) belegte im Hammerwerfen der Frauen (Siegerin Betty Heidler / Frankfurt / 73,59) Platz 6 mit 62,86 m, Ex-Eintrachtlerin Jessica Oppawsky trat im Weitsprung dreimal über.
17.7.2006 MI-SPORT.DE

