Bei der Jahreshauptversammlung am Vorstandstisch (von links): Hans-Dieter Prehn, Heinz Kuhlmann, Gerd Nellges, Christiane Heyse, Ilona Labbert und Manfred Flake. 

Vereine bescheinigen Verband eine gute Arbeit

Ines Vogt

Vorstand des SSV Porta unverändert / Zum 1. März ein Sportbüro
Sportstätten: „Strategisches Gesamtkonzept” gesucht

Gute Arbeit bescheinigten die Sportvereine bei der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Porta Westfalica dessen Vorstand und wählten diesen einstimmig en bloque für die nächsten zwei Jahre unverändert ins Amt. Nach der Zusammenkunft im Sportheim des SV Hausberge bilden diesen somit auch weiterhin Gerd Nellges (TuS Möllbergen) als 1. Vorsitzender, Dagmar Heidemann (Wassersportverein Porta Westfalica), die in Abwesenheit wieder zur 2. Vorsitzenden gewählt wurde, Heinz Kuhlmann (Schützenverein Kleinenbremen) als Kassenwart, Ilona Labbert (MTV Hausberge) als Frauenwartin und Christiane Heyse (TuS Eisbergen) als Geschäftsführerin.

Bei der Jugendversammlung zuvor an gleicher Stelle war Manfred Flake (SV Hausberge) als Jugendwart gleichfalls wiedergewählt worden. Vorsitzender des Beirates blieb Hans-Dieter Prehn (TuS Porta Westfalica), und dessen Mitglieder sind unverändert Klaus Vogt (SC Nammen) für die Leichtathleten, Burkhard Tebbe (RV Großer Weserbogen) für die Reitsportler, Manfred Teunissen (TV Kleinenbremen) für die Tennissportler und Manfred Sellig (SuS Veltheim) für die Handballer und somit die Sportarten, die nicht schon durch die Vorstandsmitglieder „abgedeckt” sind. Alle hatten zuvor ihre weitere Mitarbeit erklärt, und weitere Bewerber für die Ämter hatte es nicht gegeben. Mit 54 Stimmen vertreten waren 18 der insgesamt 51 Sportvereine, die dem Stadtsportverband angehören.

Als „einen der bestgeführten und erfolgreichsten Stadtsportverbände im Kreissportbund” hatte eingangs in seinem Grußwort KSB-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Meyer die Vertretung des Sports gegenüber der Stadt bezeichnet und die Verfahrensweise an der Porta hinsichtlich der Sportpauschale der Landesregierung gelobt: „Hier wird der Sport noch gehört bei der Verteilung der wenigen Mittel, die geblieben sind.” Kai Abruszat als Leiter des Fachbereichs II Bildung, Kultur, Jugend, Sport und Soziales und 1. Beigeordneter der Stadt wünschte sich auch weiterhin ein faires und geregeltes Miteinander von Politik und Sport.

Gerd Nellges sprach in seinem Jahresbericht die Mitwirkung des Stadtsportverbandes bei Hallenbelegungsplänen und Sportlerehrung und die nachhaltige Präsenz bei Sitzungen und Besprechungen der städtischen Gremien und Ausschüsse an. Kassenwart Heinz Kuhlmann wies eine ausgeglichene Bilanz und ein leichtes Guthaben vor. Vor den Wahlen wurde den Amtsinhabern dann auch einstimmig Entlastung erteilt.

Neue Wege geht man in Porta Westfalica mit einem Sportbüro. Als „Anlaufstelle mit Servicefunktion für Übungsleiter und Funktionsträger in den Vereinen” sieht sich zunächst vorrangig Diplom-Sportwissenschaftlerin Ines Vogt (33), die für diese Einrichtung vom Stadtsportverband auf 400-Euro-Basis angestellt wurde und ab dem 1. März im Rathaus an der Hoppenstraße 14 in Zimmer 310 donnerstags von 16 bis 18 Uhr feste Sprechzeiten hat.

Reichlich Gespräch- und Diskussionsstoff lieferten in der Versammlung die Sporthallen und -plätze in der Stadt, deren Nutzung, Pflege, Instandhaltung und -setzung. „Hier ist vieles in die Jahre gekommen”, bekannte Kai Abruszat. Um Ostern herum sind Gespräche ins Auge gefasst mit dem Ziel, ein „strategisches Gesamtkonzept aufzustellen und gemeinsam ein Paket zu schnüren, das alle Belange berücksichtigt.”

24.2.2007 MI-SPORT.DE