Machten die Rückkehr in die Verbandsliga perfekt: Die Volleyballer des 1. VC Minden mit (stehend von links) Markus Deerberg, Florian Martin, Bernd Gurschinski, Stefan Engelking, Dirk Kottmeier und Stefan Sander sowie (unten von links) Jan Frohne, Bekim Bajrami, Vitali Rempel, Sebastian Jansen und Jan-Dirk Beermann.


VC-Herren machen den Wiederaufstieg perfekt

Jubel bei den Volleyball-Herren des 1. VC Minden: Nach einem souveränen 3:0 bei der SG Schwaney/Altenbeken ist die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga endgültig in trockenen Tüchern.

Die Mindener waren zwar nicht komplett (u. a. fehlte Mittelblocker Bernd Gurschinski wegen einer Rückenverletzung), doch war der Sieg beim 25:19; 25:14 und 25:15 in nur 52 Spielminuten nie in Gefahr, und man war anschließend sehr zufrieden. Richtig gefeiert wird aber erst am letzten Spieltag, wenn man mit Mann und Maus im Bulli zum letzten Spiel gegen TuS Lüchtringen nach Detmold fährt. Die Weichen für die nächste Saison wird man noch in einer Mannschaftssitzung stellen.

Machten die VC-Herren schon im Jahr eins nach dem Verbandsliga-Abstieg diesen wieder wett, so müssen nach zwei Jahren in der Verbandsliga die Damen des 1. VC in die Landesliga zurückkehren. Nach den beiden überraschenden Erfolgen im Bezirkspokal gegen Regionalligist Post SV Bielefeld und im Punktspiel gegen Detmolder TV II konnten die Schützlinge von Stefan Engelking auch im letzten Durchgang gegen Schlusslicht SCU Lüdinghausen etwas für die "Optik" tun. Das 3:0 (25:19, 25:14, 25:15) war zu keiner Zeit gefährdet. Engelking wechselte durch und brachte alle Spielerinnen zum Einsatz. Wie es weitergeht, wird auch hier eine Teamsitzung bringen.

Klassenkonkurrent MTV Hausberge, schon lange gesichert, kam in einem Spiel, "in dem es um die goldene Zitrone ging" (Trainer Jens Jäger), zu einem verdienten 3:2 (25:23, 25:17, 22:25, 22:25, 16:14)-Sieg gegen SU Warendorf II. Der Coach wechselte nach der 2:0-Satzführung kontinuierlich durch und verschaffte auch den Ergänzungsspielerinnen genügend Einsatzzeit. Nach einem 1:4-Rückstand im fünften Abschnitt, der sich über 9:13 auf gar 11:14 fortsetzte, schien die Partie verloren, doch nervenstark brachten die Hausberger Akteurinnen Satz und Spiel schließlich noch unter Dach und Fach.

Weniger erfreulich verlief die vorletzte Runde für Frauen-Landesligist Eintracht Minden, der am Freitagabend in der Pöttcherhalle gegen Meister SG Oldendorf/Lübbecke in ein glattes 0:3 (16:25, 22:25, 17:25) einwilligen musste. Vor gut 60 Zuschauern wollte man es noch einmal besonders gutmachen, doch irgendwie war die Luft raus. In Durchgang zwei hielt man bis zum 17:17 und 22:22 die Partie offen, doch nach dem 0:2 resignierte man.


Kampf um den Ball am Netz: Viel Paroli bot der VfB Gorspen-Vahlsen im Bezirksliga-Derby der 2. Mannschaft des 1. VC Minden beim 0:3 in der Pöttcherhalle.


VSG nimmt Meister Satz mit 37:35 ab

Während in den übrigen Volleyball-Spielklassen mit heimischer Beteiligung am Wochenende 27./28. März die letzten Punkte vergeben werden, hat die Bezirksliga der Herren eine Woche früher die Saison 2003/2004 abgeschlossen.

In der nach dem Rückzug von TV Levern II auf acht Mannschaften geschrumpften Klasse rettete die SG Schweicheln-Enger am Wochenende mit einem 3:1 gegen die VSG Porta Westfalica ihren Zwei-Punkte-Vorsprung auf die Reserve des 1. VC Minden ins Ziel und feierte Meisterschaft und Aufstieg. Beim 16:25, 9:25, 37:35 (!) und 13:25 machten die Portaner, die mit einem ausgeglichenen Konto die Saison beendeten, dem Primus vor allem im dritten Satz das Leben sehr schwer. Die VC-Reserve sicherte sich unterdessen mit einem 3:0 gegen Kreisrivale VfB Gorspen-Vahlsen die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Landesliga, aus der ja die Mindener "Erste" wieder in die Verbandsliga aufrückt. Beim 26:28, 18:25 und 12:25 vergaben die Gorspen-Vahlser, die um den Klassenerhalt nicht mehr bangen brauchten, im ersten Satz nach klarer Führung einige Satzbälle.

1:2 noch umgedreht

Ebenso wie die VSG Porta beendete auch TV Jahn Minden die Saison mit einem ausgeglichenen Konto nach einem hart erkämpften 3:2 (25:22, 23:25, 21:25, 25:22, 15:13) gegen die TG Herford nach 1:2-Rückstand und insgesamt 109:107 Ballpunkten.

In der Bezirksliga der Damen konnte SC Halle nach einem 3:0 (25:18, 26:24, 25:18) über TV Levern vorzeitig die Meisterschaft feiern. Beste Chancen auf Relegationsplatz 2 hat nun Eintracht Minden II, das sich im vorgezogenen Spiel mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:11) gegen 1. VC Minden II durchsetzte. Eins höher in der Landesliga spielen in der nächsten Saison aber bereits die Erstvertretungen dieser beiden Klubs. Endgültig am Klassenziel ist nun die TSG Neuenknick nach einem umkämpften 3:2 (25:21, 22:25, 25:19, 25:27, 16:14) gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen Relegationsplatz 8, Post SV Bielefeld IV. Nach diesem achten Sieg winkt dem Aufsteiger nun gar ein ausgeglichenes Konto.

"Dritte" bleibt Letzter

Als Meister in der Bezirksklasse der Herren steht nach einem 3:0 (25:16, 25:19, 25:21) über Tuspo Rahden nunmehr VG Lage III fest. ATSV Espelkamp (diesmal spielfrei) und TV Heidenoldendorf konkurrieren noch um Platz 2, wobei die ATSVer zum Abschluss auf die "Dritte" des 1. VC Minden treffen, die nach dem letzten 1:3 (25:18, 22:25, 12:25, 21:25) gegen PSV Herford den achten und letzten Platz nicht mehr aus den Händen geben kann.

In der Damen-Bezirksklasse gab Meister OTSV Pr. Oldendorf II beim 3:1 (21:25, 25:17, 25:21, 25:11) gegen 1. VC Minden III den insgesamt erst zweiten Satz ab. TV Jahn Minden gewann gegen das bisherige Schlusslicht SuS Holzhausen zwar den 1. Satz mit 25:19, doch dann verletzte sich eine Jahnerin, konnte nicht ersetzt werden und die Punkte gingen so an Holzhausen, das auf Rang 8 vor TuS Gohfeld II rückte.