Sebastian Jansen und Florian Martin stemmen sich hier dem Gohfelder Angriff entgegen beim 3:0 der Landesliga-Herren des 1. VC Minden.


Mit Abstieg aus Verbandsliga abgefunden

"Die Luft ist raus, die Stimmung in der Mannschaft aber dennoch gut." Antje Mismahl und ihre Mitspielerinnen vom 1. VC Minden haben sich endgültig mit dem Abstieg aus der Volleyball-Verbandsliga abgefunden.

Zu groß ist nach den Spielen des Wochenendes der Rückstand auf den Relagationsplatz, auch wenn man am kommenden Samstag im viertletzten Saisonspiel in der Pöttcherhalle (19 Uhr) gegen den Drittletzten SV Bösensell Heimrecht genießt und noch einmal verkürzen könnte. Auch beim 0:3 (21:25, 23:25, 20:25) am Samstag beim Tabellenzweiten VBC Paderborn waren die Schützlinge von Stefan Engelking dem Gegner durchaus ebenbürtig. In den entscheidenden Phasen zeigte sich jedoch einmal mehr die fehlende Erfahrung, und so gelangen den nicht überragenden Gastgeberinnen jeweils die letzten Punkte zum Satzgewinn. Auf Mindener Seite zeigte Tanja Kühn in der Angriffsmitte zwar eine starke Leistung, aber auf den Außen fehlte es.

Eine weitere Niederlage mussten mit 1:3 (25:21, 20:25, 18:25, 22:25) die Mindenerinnen dann gestern im nachgeholten Spiel gegen die in diese Klasse eingereihte Nachwuchs-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) hinnehmen. Nachdem sich Julia Uskuva im Paderborn-Spiel den Daumen verletzt hatte und studiumsbedingt auch Laura Hardes fehlte, war man nur zu Acht, hielt aber dennoch gut mit. Im übrigen wird die Mindener Auswahlspielerin Donata Huebert künftig nicht mehr für den VC auflaufen. Das Riesentalent hat sich dem Oberliga-Zweiten ASV Senden angeschlossen, der auf den Regionalliga-Aufstieg hofft, und ist gleichzeitig zum zweiten Schulhalbjahr auch auf das dortige Gymnasium gewechselt.

Eng wird es in der ausgeglichenen Klasse nun auch noch einmal für den MTV Hausberge, der nach einem 2:3 (25:23, 13:25, 13:25, 25:20, 13:15) bei Detmolder TV II dem Relegationsplatz näher rückte. "Die Voraussetzungen waren gut, wir haben alles versucht", trauerte Trainer Jens Jäger wichtigen Zählern in einem "Vier-Punkte-Spiel" nach. Ansonsten als Spätstarter bekannt, dominierte seine Mannschaft diesmal den ersten Durchgang, leistete sich dafür aber Durchhänger in den Sätzen 2 und 3, die nach Aufgabenserie und 0:10- bzw. 2:10-Rückständen klar verloren gingen. Zwar fand man dann zur alten Stärke zurück, agierte im Tiebreak aber zu nervös.

In der Landesliga der Herren grüßt der 1. VC Minden nach seinem 3:0 (28:26, 26:24, 25:9) über CVJM Gohfeld wieder als alleiniger Tabellenführer, da VBC Paderborn II gleichzeitig mit 2:3 gegen TuS Brake II patzte. Im Besselgymnasium taten sich die Mindener lange schwer, konnten mit der wieder überragenden Angriffsleistung aber Schwächen auf dem Feld wettmachen und freuten sich über die Erfahrung, dass man auch Rückstände umbiegen kann.

"Irgendwie war der Wurm drin, wir haben zu viele Aufgaben verschlagen", befand Trainer Klaus Below nach der vierten Saisonniederlage der Landesliga-Damen von Eintracht Minden, dem 1:3 (22:25, 25:15, 21:25, 19:25) bei DJK Detmold. Die Vorentscheidung fiel nach dem 19:19 im 3. Satz, danach kam man nicht mehr ins Spiel.

23.2.2004 MI-SPORT.DE