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| Die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden - hier mit Antonina Giesbrecht im Angriff, während Rita Laschenko und Mareike Kruse (von rechts) sichern - standen gegen TV Dülmen in der Pöttcherhalle letztlich auf verlorenem Posten. |
Herren des 1. VC bei "Kellerkind" in den Tiebreak
Damen gegen Topteam auf verlorenem Posten / Eintracht druckvoll zu sicherem Sieg / Hausberge bleibt ohne Spiel
Ohne Spiel blieben am Wochenende im zweiten Rückrunden-Durchgang die Oberliga-Volleyballerinnen des MTV Hausberge. TSV Berge als Gastgeber für die Schützlinge von Jens Jäger beklagte zu viele Verletzte und Grippekranke und legte dem Staffelleiter die entsprechenden Atteste vor, so dass die Partie abgesagt wurde. Nachgetragen werden soll sie voraussichtlich am Sonntag, 19. Februar. Die volle Konzentration gilt nun aber erst einmal dem nächsten Heimspiel gegen TuB Bocholt am kommenden Samstag ab 18.30 Uhr ausnahmsweise im Schulzentrum in Hausberge statt sonntags in Lerbeck.
In der Verbandsliga der Herren landete der 1. VC Minden beim Tabellenvorletzten USC Münster am Samstagabend den erwarteten Erfolg, musste dabei aber über fünf Sätze gehen, nachdem man das Hinspiel in der Pöttcherhalle noch klar mit 3:0 gewonnen hatte. Die Gastgeber spielten keineswegs wie ein Abstiegskandidat, sondern glänzten mit guten Aufschlägen und einer starken Feldabwehr. Dennoch gewannen die Mindener die beiden ersten Durchgänge recht sicher mit zweimal 25:21. Durch mehrere Spielerwechsel ging dann aber Fluss und Ruhe verloren, und mit 25:21 und 25:17 glich Münster zum 2:2 aus. Im Tiebreak legten die Mindener dann aber eine schnelle Führung vor und brachten mit 15:11 die Punkte letztlich doch noch recht locker nach Hause. Bis auf Spielertrainer Stefan Engelking (im Skiurlaub) konnte man komplett auflaufen.
In die ebenso erwartete Niederlage mussten unterdessen die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden einwilligen, deren Konto nach dem 0:3 (15:25, 15:25, 16:25) gegen den Rangdritten TV Dülmen wieder negativ ist. „Mit Mannschaften wie Dülmen können wir noch nicht mithalten. Die trainieren zweimal die Woche, spielen schon sechs Jahre fast unverändert zusammen und sind viel routinierter”, resümmierte VC-Trainer Yuri Chabrouski, dessen Schützlinge trotz der klaren und schnellen Schlappe in der Pöttcherhalle keineswegs enttäuschten, zumal mit Laura Hardes (studiumbedingt) und Laura Schmidt (Klassenfahrt) zwei Mittelangreiferinnen fehlten. Die besten Noten verdienten sich Außenangreiferin Rita Laschenko und Tatjana Gripp in der Abwehr.
In der Landesliga der Damen schlug Eintracht Minden in 59 Minuten Post SV Bielefeld III mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:18). Auch ohne die privat verhinderten Dörthe Geitz und Sarah Kelle gab es in keiner Phase Zweifel am Sieg. Zu druckvoll agierte das Team mit Aufschlägen und Angriffen und zwang so den Gegner zu vielen Fehlern. Besonders erfreulich dabei war die konstante Leistung von Außen Agnes Oginski.
23.1.2006 MI-SPORT.DE

