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| Tanja Kühn (rechts) und Andrea Klün (hinten) trugen gestern einen Großteil zum 3:1-Sieg des MTV Hausberge gegen den 1. VV Holzwickede bei. |
Nach 3:1 kann MTV Klassenerhalt vorzeitig schaffen
Mindener Damen punkten ebenfalls / VC-Herren mit Pech im Spitzenspiel 2:3 / Eintracht kommt zum kampflosen Sieg
Mit einem 3:1-Erfolg gegen den 1. VV Holzwickede, bei dem man in der Hinrunde im Tiebreak und mit insgesamt nur sechs Ballpunkten Differenz verloren hatte, haben die Oberliga-Volleyballerinnen des MTV Hausberge einen Riesenschritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt gemacht.
„Jetzt können wir schon im nächsten Spiel beim Post SV Bielefeld alles klar machen“, freute sich MTV-Trainer Jens Jäger, dessen Team vor den letzten drei Runden jetzt wieder über ein positives Konto verfügt. Mit dem Erfolg wahrte man gleichzeitig seinen Heimnimbus, sieht man einmal von der Niederlage gegen Tabellenführer und Meister in spe ASV Senden ab: „Aber gegen den darf man verlieren ...“
Positiv im Spielaufbau bemerkbar machte sich, dass Martina Diehl nach ihrer Verletzungspause als Libera wieder dabei war . Die Portanerinnen begannen in Lerbeck allerdings sehr nervös und machten viele Fehler. Zwar führte man 10:7 und 12:11, gab den ersten Satz dann aber mit 19:25 ab. „Dann aber war wie gewohnt Leidenschaft im Spiel“, registrierte Jäger für die folgenden Durchgänge eine deutliche Steigerung, und nun gelangen auch Big Points. Nach einem 2:3 und 5:4 zog Hausberge dank einer Angaben-Serie von Tanja Kühn auf 10:5 davon und buchte nach einer weiteren Serie Kühns den Satz klar mit 25:14 zum Ausgleich für sich. Hin und her wechselten die Vorteile in Satz drei, ehe über 8:7, 10:11 und 16:17 Andrea Klün mit vier starken Angaben den Spieß zum 25:20 umdrehte und der Satz mit 25:22 gewonnen wurde. Ständig wechselten auch die Vorteile in Durchgang vier, ehe nach dem 16:16 erneut vier Klün-Angaben ein 20:16 und schließlich mit 25:17 Satz- und Spielgewinn brachten.
Etwas Pech und auch eine Entscheidung des Schiedsrichters führten unterdessen zu einer 2:3-Niederlage der Verbandsliga-Herren des 1. VC Minden gegen die SG Greven-Emsdetten, die danach weiter mit TSC Münster-Gievenbeck (dem nächsten VC-Gegner) um den Titelgewinn streitet. Die Mindener lieferten als nun sechs Punkte zurückliegender Tabellendritter dem Gast in der Pöttcherhalle ein Superspiel und lagen beim 18:25, 25:19, 23:25, 25:16, 12:15 sogar mit 103:100 Ballpunkten vorn. In Durchgang drei führte man schon 20:15, ehe im Tiebreak beim Stande von 12:12 ein vom Schiri als „gehoben“ gewerteter Ball den Gast auf die Siegerstraße brachte. Besonders stark spielten Zuspieler Sebastian Jansen und im Angriff Bekim Bajrami sowie von den vier eigensetzten Jugendlichen Lukas Beckebans und Christian Eiden.
Auf dem besten Weg zum Klassenerhalt sind die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden, die bei SuS Warendorf II mit 3:1 (20:25, 25:19, 25:23, 25:17) Revanche für das 1:3 vom Hinspiel nahmen. Bis auf die langzeitverletzte Helene Töws und Marina Burchard (Klassenfahrt) hatte Trainer Yuri Chabrouski alle Spielerinnen an Deck, wobei besonders Rita Laschenko, Mareike Kruse und die trotz Fieber spielende Tatjana Gripp überzeugten. Nicht zufrieden war Chabrouski mit den Sätzen eins und drei, aber ansonsten machte man weniger Fehler als die Gastgeberinnen.
Unerwartet schnell kamen in der Pöttcherhalle die Landesliga-Damen von Eintracht Minden zu den anvisierten Pluspunkten, denn schon beim Einspielen musste eine der nur sechs angereisten Spielerinnen der TG Bielefeld mit einer Knieverletztung passen.
27.2.2006 MI-SPORT.DE

