MTV-Trainer Jäger: Platz 6 großer Erfolg
VC verurteilt Oldendorf/Lübbecke zum Abstieg
„Platz 6 ist ein großer Erfolg für uns”, zog Jens Jäger ein zufrieden stellendes Resümee für die erste Saison der Volleyballerinnen des MTV Hausberge in der Oberliga. „Damit haben wir unser Ziel von Platz 5 fast erreicht. Wenn man weiter oben mitspielen will, muss man aber mehr als nur zwei Auswärtsspiele bei den beiden Tabellenletzten gewinnen”, ließ der MTV-Trainer auch gleich durchblicken, was in der nächsten Spielzeit besser laufen soll. Nach nur einer Niederlage in eigener Halle gegen Meister ASV Senden (am 5. Spieltag 1:3) und neben acht Heimerfolgen, einem Auswärtssieg, am 4. Spieltag bei Schlusslicht VC Schwerte II (3:1), gelang am Samstag beim zweiten Absteiger TV Werne mit 3:1 (25:17, 27:29, 25:18, 25:17) der zweite Erfolg in fremder Halle und der zehnte Sieg insgesamt.
Bei beiden Teams war „die Luft raus”. Nachdem Hausberge 4:2, 13:2 und 20:8 führte, hielt der Schlendrian Einzug. Nach dem 25:17 lagen die mit viel Risiko spielenden Portanerinnen in Durchgang 2 ständig knapp hinten, zogen nach dem 21:22 aber gleich, vergaben beim 24:23 und 27:26 jedoch gleich zwei Satzbälle und mussten schließlich in ein 27:29 einwilligen. Über 11:8 und 19:11 war Durchgang 3 aber wieder eine klare Angelegenheit, und auch im 4. Satz lag Hausberge ständig sieben, acht Bälle vorn.
Jäger konnte in diesem letzten Punktspiel auf alle zehn Spielerinnen zurückgreifen, nach ihrer Verletzungspause auch Gesa Wilharm.
Am kommenden Sonntag (17 Uhr) steht noch bei Verbandsliga-Meister VBC Paderborn das Bezirkspokal-Endspiel an.
Die Verbandsliga-Herren des 1. VC Minden verloren ihre letzte Partie bei der stark aufspielenden 2. Mannschaft von DJK Delbrück mit 0:3 (23:25, 27:29, 21:25) und beendeten die Saison auf Platz 4. „Nach einigen knappen und unnötigen Niederlagen war halt nicht mehr drin”, war Stefan Engelking dennoch nicht unzufrieden. Das Spiel in Delbrück hätte durchaus anders laufen können, hätte man in Durchgang 2 einen Satzball zum 1:1-Ausgleich genutzt. Die Bestnote verdiente sich Bekim Bajrami.
Packendes Derby
Die Verbandsliga-Damen des 1. VC Minden feierten gegen Kreisrivalen SG Oldendorf/Lübbecke ein 3:2 (25:17, 14:25, 25:21, 20:25, 15:8) und wurden als Aufsteiger mit einem ausgeglichenen Konto Fünfter, während die Lübbeckerinnen als Vorletzte absteigen müssen. In der Pöttcherhalle lieferten sich die Teams einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei die Gäste von zahlreichen Fans unterstützt wurden und auch nicht nachließen, nachdem man den ersten Satz verloren hatte. Zum Sprung auf Relegationsplatz 8 hätte nämlich nur ein glattes 3:0 gereicht. Aber auch der 1. VC machte ein Superspiel mit wenigen Fehlern, wobei sich Christina Chabrouski, Rita Laschenko und Libera Mareike Kruse Bestnoten verdienten.

