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| Sebastian Kuna (Zweiter von links) versetzt hier beim 1:3 des TV Jahn Minden den Gütersloher Ein-Mann-Block, Johannes Kipp, Rouven Müther und (an der Bank) Viktor Spenst (von links) beobachten die Aktion. |
MTV Hausberge und 1. VC Minden im Damen-Endspiel
Kreisduell nach Erfolgen in Halbfinals / Herren-Mannschaften scheitern nach guten Leistungen an klassenhöheren Teams
Im Bezirkspokal-Wettbewerb der Volleyballer von Westfalen-Ost haben zwei der vier Minden-Lübbecker Teams, die das Halbfinale erreicht hatten, dieses erfolgreich überstanden und stehen sich nun zum Endspiel gegenüber. Sowohl die aus der Oberliga abgestiegenen Damen des MTV Hausberge als auch die des 1. VC Minden als Verbandsliga-Dritte gaben den Gegnern das Nachsehen, sodass es nun zu einem Kreisduell um den Bezirkspokal-Gewinn kommt. Von Christian Vogel als Bezirksspielwart vorgegebener Termin ist Sonntag, 1. April. Bei den Herren unterdessen werden sich dann Regionalligist DJK Delbrück und Oberligist PSV Bielefeld gegenüber stehen, denn Verbandsliga-Meister 1. VC Minden und Bezirksliga-Dritter TV Jahn Minden als Kreispokal-Gewinner scheiterten in den Halbfinal-Runden.
Die Damen des MTV Hausberge trafen in Paderborn zunächst auf ihren künftigen Klassenpartner SC GW Paderborn und landeten nach den letzten zahlreichen Punktspiel-Niederlagen mit einem 3:2 (18:25, 25:19, 25:16, 20:25, 15:7) endlich wieder einmal einen Erfolg. Nach verschlafenem Beginn und schnellem 1:9-Rückstand gingen die Sätze 2 und 3 nach klaren 17:10- und 13:5-Führungen sicher an die Portanerinnen, denen im vierten Durchgang nach ständigem Hin und Her und dem 17:17 eine Aufgabenserie des Gastgebers den schnellen Sieg vermasselte. Im Tiebreak über 8:2 war man aber immer Herr der Lage. Noch mehr Selbstvertrauen für die nächste Saison gab den Schützlinge von Jens Jäger aber der folgende 3:1 (25:20, 25:21, 19:25, 25:21)-Sieg über Oberligist VBC Paderborn, gegen den man beide Punktspiele der zurückliegenden Saison verloren hatte. Gegen das Team von Juri Kudrizki überzeugte man mit guter Annahme und Blockarbeit sowie mit einem starken Angriff. Im dritten Satz konnte der MTV 7:11- und 11:15-Rückstände aufgrund eigener Fehler nicht mehr wett machen, aber in Durchgang 4 machte man über 3:6, 8:8, 13:11 und 19:15 den Sack dann endgültig zu.
Kleine Überraschung
Beim VfB Schloß Holte wurde unterdessen die andere Halbfinalgruppe ausgetragen. Die Damen des 1. VC Minden waren dort zunächst Beobachter der Partie zwischen dem gastgebenden Landesligisten und dem Oberligisten Detmolder TV, die Letzterer erwartungsgemäß mit 3:1 gewann. Minden traf somit anschließend im entscheidenden Spiel um den Final-Einzug auf Detmold und sorgte dann mit einem 3:1 (25:16, 21:25, 25:22, 25:19) gegen das klassenhöhere Team für eine kleine Überraschung, die VC-Trainer Yuri Chabrouski allerdings etwas relativierte: „Detmold spielte nicht superstark und hatte zudem fünf Spielerinnen aus der in der Verbandsliga spielenden zweiten Mannschaft aufgeboten.” Was die Leistung seines Teams aber nicht schmälern soll. Konzentriert ging man die Partie an, leistete sich in Satz 2 dann aber zuviele Annahme-Fehler. Eine Steigerung ließ die beiden folgenden Durchgänge aber recht sicher wieder an den 1. VC gehen, zumal man gut über die Mitte angriff und andererseits im Block sehr sicher stand.
Satzgewinn verdient
Bei den Herren wurden beide Halbfinals-Runden in der Mindener Pöttcherhalle ausgetragen. Verbandsliga-Meister 1. VC Minden bot dabei gegen DJK Delbrück als Vizemeister der Regionalliga West ein sehr gutes Spiel und hatte durchaus einen Satzgewinn verdient, musste letzten Endes aber in ein 0:3 (18:25, 22:25, 23:25) einwilligen. Der künftige Oberligist wusste dabei vor allem in der Annahme zu gefallen. Zumindest spielerisch war der Leistungsunterschied nicht sehr groß. Aber schon aufgrund ihrer körperlichen Verfassung hatten die langen Kerle aus Delbrück Vorteile. Einem Satzgewinn recht nahe waren die Schützlinge von Stefan Engelking u. a. beim 19:17 im dritten Durchgang. Die Minden-Partie noch in den Knochen, verlor Delbrück anschließend gegen Verbandsligist VBC Paderborn zwar den ersten Satz, zog dann nach drei deutlichen Durchgängen aber letztlich sicher ins Endspiel ein.
Drei Verletzte ersetzt
In der anderen Halbfinal-Gruppe in der Pöttcherhalle zog sich Bezirksligist TV Jahn Minden im ersten Spiel gegen Verbandsligist Gütersloher TV ebenfalls sehr achtbar aus der Affäre. Der Minden-Lübbecker Kreispokal-Gewinner gewann den ersten Satz recht deutlich mit 25:17, musste dann aber unter dem Strick in eine 1:3-Niederlage einwilligen, bei der die zwei Klassen höher spielenden Gäste nach Ballpunkten nur knapp 92:87 vorn lagen und durchaus eine Überraschung möglich war. Letztlich aber machte sich das Fehlen von drei Stammspielern mit den verletzten Björn Ortmann, Christian Groschewski (Achillessehnen-Abriss) und Volker Höltkemeier (Bänderriss) doch bemerkbar, auch wenn die drei eingesetzten „Reservisten” sehr gut spielten. Gütersloh verlor anschließend klar mit 0:3 gegen Oberligist PSV Bielefeld, der sich somit den Platz im Finale sicherte.
23.3.2007 MI-SPORT.DE

